Dementi des Kommunikationsamtes an die BBC
Das Kommunikationsamt des türkischen Präsidenten hat erklärt, dass der BBC-Bericht mit dem Titel „Wir sind immer noch im Krieg“ nicht der Wahrheit entspreche.
In einer Erklärung des Kommunikationsamtes des Präsidenten hieß es: „In dem Bericht wird versucht, eine völlig falsche Wahrnehmung zu erzeugen, wonach die Türkei einen Krieg gegen Kurden in Syrien führe.“
Das Kommunikationsamt gab eine schriftliche Stellungnahme zu dem Bericht der in Großbritannien ansässigen BBC mit dem Titel „Wir sind immer noch im Krieg. Syriens Kurden kämpfen Monate nach dem Sturz Assads gegen die Türkei“ ab.
In der Erklärung, in der betont wurde, dass der besagte Bericht nicht der Wahrheit entspreche, wurde darauf hingewiesen, dass umgehend interveniert und eine Gegendarstellung an die BBC gesendet wurde sowie dass das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation ebenfalls eine Erklärung zu dem Thema veröffentlicht habe.
In der an die BBC gesendeten Gegendarstellung wurde mitgeteilt, dass der Bericht einseitige und irreführende Inhalte enthalte, die die legitimen Anti-Terror-Aktivitäten der Türkei in Syrien verzerren. In der Erklärung wurde betont, dass die Türkei bei ihrem Kampf gegen den Terrorismus keine ethnische Gruppe oder Zivilbevölkerung ins Visier nehme.
Es wurde erklärt, dass das einzige Ziel der Türkei Terrororganisationen wie PKK/YPG und IS seien, die den Frieden und die Sicherheit in der Region bedrohen, und dass die Operationen im Norden Syriens im Einklang mit dem Völkerrecht und unter Priorisierung des Schutzes von Zivilisten durchgeführt würden. Weiter hieß es:
„In dem Bericht wird versucht, eine völlig falsche Wahrnehmung zu erzeugen, wonach die Türkei einen Krieg gegen Kurden in Syrien führe. Die Türkei legt Wert auf die territoriale Integrität Syriens und darauf, dass die Bevölkerung in Frieden lebt; sie verfolgt einen Ansatz, der alle ethnischen und religiösen Gruppen im Land berücksichtigt. Die Türkei hat Millionen von Syrern aufgenommen und nimmt sie weiterhin auf, einschließlich der Kurden, deren Identität in der Vergangenheit während des Baath-Regimes ignoriert wurde, denen Bürgerrechte entzogen wurden und die systematischem Druck ausgesetzt waren. Tausende syrische Kurden, die heute in der Türkei leben, sind der deutlichste Beweis für die integrative und menschenorientierte Politik der Türkei.
Die Türkei zeigt große Sensibilität beim Schutz von Frauen und Kindern in der Region vor bewaffneten Konflikten. Die Operationen der Türkei werden mit höchster Sorgfalt geplant, um Zivilisten nicht zu schaden, und die humanitären Hilfsmaßnahmen in der Region werden ununterbrochen fortgesetzt. Es ist jedoch eine durch internationale Berichte belegte Tatsache, dass die Terrororganisation PKK/YPG Kinder zwangsrekrutiert, Frauen missbraucht und Zivilisten als menschliche Schutzschilde einsetzt. Der Kampf der Türkei zielt darauf ab, solche Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und die Sicherheit der Bevölkerung in der Region zu gewährleisten.“
„WIR ERWARTEN VON DER BBC OBJEKTIVES HANDELN“
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Türkei die Bemühungen der neuen syrischen Führung, die nach dem Ende des Baath-Regimes gebildet wurde, zur Wiederherstellung der nationalen Einheit und des Zusammenhalts unter Einbeziehung aller Bevölkerungsteile nachdrücklich unterstützt. Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Zukunft Syriens durch ein integratives und friedliches Regierungsverständnis gestaltet werden müsse, in dem alle ethnischen und religiösen Gruppen des Landes als gleichberechtigte Bürger vertreten sind.
Es wurde darauf hingewiesen, dass die größte Bedrohung für diese Bemühungen der neuen syrischen Führung die Präsenz der PKK/YPG sei, einer separatistischen und terroristischen Struktur. Es wurde unterstrichen, dass die PKK/YPG die Einheit und Stabilität Syriens untergrabe, ethnische Diskriminierung schüre und versuche, durch Terror eine illegale Verwaltung in der Region zu etablieren, was nicht nur die Sicherheit Syriens, sondern der gesamten Region gefährde.
In der Erklärung wurde betont, dass die Präsenz der Türkei in Syrien mit den Zielen der internationalen Koalition übereinstimme, die darauf abziele, die Bedrohung durch alle Terrororganisationen, allen voran den IS, in der Region zu beenden, und es wurde Folgendes hinzugefügt:
„Die Türkei war eines der Länder, das den effektivsten Kampf gegen den IS geführt hat, und hat durch die Neutralisierung von Zehntausenden Terroristen die Region sicher gemacht. Die Türkei hat zudem die Sicherheit Tausender Zivilisten gewährleistet, die vor der Grausamkeit des IS geflohen sind, und die humanitäre Hilfe in der Region unterstützt. Wir erwarten von der BBC, dass sie anstelle von einseitigen und unwahren Berichten, die die Öffentlichkeit in die Irre führen, mit einem objektiven und vielseitigen journalistischen Verständnis handelt.“
Nachrichtenquelle: AA
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