DEVA-Abgeordnete Elif Esen spricht über Kinder, die in Gefängnissen leben müssen
Die DEVA-Abgeordnete Elif Esen hielt eine Pressekonferenz in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) ab. Dabei sprach sie über die Kinder, die gezwungen sind, in Gefängnissen zu leben.
Die DEVA-Abgeordnete für Istanbul, Elif Esen, erklärte, dass Kinder in Gefängnissen mit Erreichen des sechsten Lebensjahres von ihren Müttern getrennt werden müssen, und betonte, dass es die Pflicht eines jeden sei, sicherzustellen, dass diese Kinder vor Gefahren geschützt aufwachsen.
Esen wies bei ihrer Pressekonferenz im Parlament darauf hin, dass der 23. April, der Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes, allen Kindern gewidmet sei, und machte auf die Kinder aufmerksam, die weltweit, insbesondere im Gazastreifen, grausam getötet werden.
Sie behauptete, dass Kinder in der Türkei aufgrund wirtschaftlicher und anderer Probleme unter schwierigen Bedingungen lebten, und schilderte ihre Eindrücke von Besuchen in geschlossenen Justizvollzugsanstalten in Istanbul und Ankara.
Esen stellte fest, dass die Lebensbedingungen der Kinder, die bei ihren inhaftierten Müttern leben müssen, in den Justizvollzugsanstalten zwar gut seien und auf ihre Entwicklung geachtet werde, jedoch Schritte unternommen werden müssten, um einheitliche Standards zwischen den Einrichtungen zu gewährleisten.
'DIE PFLICHT EINES JEDEN'
Esen wies darauf hin, dass Kinder in Gefängnissen mit Vollendung des sechsten Lebensjahres von ihren Müttern getrennt werden müssen, und fuhr wie folgt fort:
"Diese Kinder gehen zu Verwandten, falls sie draußen jemanden haben, der sich um sie kümmern kann; gibt es jedoch keine vertrauenswürdigen Verwandten, werden sie in staatliche Betreuungseinrichtungen übergeben. Es ist nicht nur die Aufgabe staatlicher Institutionen, sondern die Pflicht eines jeden, dafür zu sorgen, dass diese Kinder vor Gefahren geschützt aufwachsen und nicht in die Kriminalität abrutschen. Abgesehen davon, dass diese Kinder bei ihren Müttern bleiben sollten, sind auch ihre Besuche und Kommunikationsmöglichkeiten oft nicht gesund oder regelmäßig. Manchmal beschränkt sich dies nur auf Telefonate, oder es ist ihnen nur in langen Abständen, wie in den Sommer- oder Semesterferien, möglich, ihre Mütter zu besuchen. Dass der Staat für Kinder, die nach dem sechsten Lebensjahr draußen leben, eine finanzielle Unterstützung pro Kind gewährt, ist eine wichtige Hilfe. Doch viele der Frauen wissen nichts davon. Inhaftierte Mütter müssen über diese Themen informiert werden."
Nachrichtenquelle: AA
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