Die Iftar-Reservierungsmasche von Betrügern
Betrüger versuchen, Bürger mit verschiedenen Methoden je nach Zeitabschnitt in ihre Fallen zu locken. Während des Ramadan versenden sie insbesondere an Studierende Nachrichten mit dem Inhalt „Ihre Iftar-Reservierung wurde aktiviert“. Über Links in diesen Nachrichten versuchen sie, in die Smartphones der Opfer einzudringen und Zugriff auf Bankkonten sowie persönliche Daten zu erlangen. Experten warnen eindringlich vor diesen Methoden.
Betrüger versuchen, Bürger mit Methoden, die sie je nach Zeitabschnitt anpassen, in ihre Fallen zu locken. Während des Ramadan kontaktieren sie Personen, die auf Links in Nachrichten klicken, in denen behauptet wird: „Ihre Iftar-Reservierung wurde aktiviert“. Die Betrüger erreichen die Bürger, die auf den Link klicken, insbesondere kurz vor der Iftar-Zeit, um sie in ihre Falle zu locken.
"Der wichtigste Faktor ist hier der Missbrauch des Vertrauens des Opfers"
Die Anwältin Esra Betül Türkalp äußerte sich zu den Methoden der Betrüger während des Ramadan: „Der Ramadan ist eine der Zeiten, in denen Teilen und Solidarität am stärksten gelebt werden. Leider kann diese spirituelle Atmosphäre jedoch von einigen böswilligen Personen ausgenutzt werden. Insbesondere bei Betrugsversuchen unter dem Deckmantel von vergünstigten ‚Iftar-Menüs‘, die auf Studierende und wirtschaftlich schwächere Bürger abzielen, ist ein Anstieg zu beobachten. Das Delikt des Betrugs ist im türkischen Strafgesetzbuch als die Täuschung einer Person durch betrügerische Handlungen definiert, um ihr einen Schaden zuzufügen. Dies wird als die Erlangung eines Vorteils für den Täter selbst oder einen Dritten beschrieben. Der wichtigste Faktor ist hier der Missbrauch des Vertrauens des Opfers oder dessen wirtschaftlicher bzw. spiritueller Sensibilität.“

"Nicht jede Kampagne sollte für bare Münze genommen werden"
Türkalp erklärte, dass Betrüger mit Kampagnen Aufmerksamkeit erregen: „Die steigenden Preise im Ramadan und die Suche von Studierenden nach preiswerten Iftar-Angeboten werden leider von einigen Personen durch gefälschte Kampagnen ausgenutzt, die als Gelegenheit dargestellt werden. Über soziale Medien werden gefälschte Konten erstellt oder existierende Unternehmen nachgeahmt, um über diese Seiten Zahlungen entgegenzunehmen. Tatsächlich gibt es jedoch weder eine Reservierung noch eine Dienstleistung. Um solche Opfererfahrungen zu vermeiden, sollten unsere Bürger einige Punkte beachten: Nicht jede Kampagne, die in sozialen Medien auftaucht, sollte für bare Münze genommen werden. Die physische Existenz des Unternehmens sollte überprüft werden. Vor der Zahlung sollten Menü und Leistungsinhalt klar ersichtlich sein. Anstatt Überweisungen auf IBANs oder persönliche Konten zu tätigen, sollten bekannte Zahlungsmethoden und Zahlungen an Firmenkonten bevorzugt werden. In verdächtigen Fällen sollte keine Zahlung erfolgen und die zuständigen Behörden sollten informiert werden. Sollten Bürger dennoch Opfer werden, müssen sie den Schriftverkehr und die Belege aufbewahren und bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstatten.“
"Unterstützt durch Ausdrücke wie ‚nur heute gültig‘ und Druckaufbau"
Bezüglich der Tatsache, dass Betrüger ihre Opfer zur Eile drängen, sagte Çakır: „Das Betrugsdelikt wird oft durch Zeitdruck, Ausdrücke wie ‚letzte Plätze‘ oder ‚nur heute gültig‘ sowie durch Druckaufbau unterstützt. Unsere Bürger müssen gegenüber solchen Aufforderungen besonders vorsichtig sein. Im Falle einer Schädigung sollte unverzüglich Strafanzeige erstattet werden. Der Ramadan ist ein Monat der Solidarität und des Vertrauens. Die größte Vorsichtsmaßnahme gegen Personen, die dieses Vertrauensklima schädigen, ist Wachsamkeit und Vorsicht. Wir bitten unsere Bürger, bei verlockenden Angeboten unbedingt Nachforschungen anzustellen, und insbesondere unsere Studierenden, bei solchen Kampagnen besonders aufmerksam zu sein.“
Nachrichtenquelle: İHA
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