Die neue Art zu kündigen: So verlässt die Generation Z ihren Arbeitsplatz
In den USA zeichnet sich ein neuer Trend bei der Kündigung ab: Arbeitnehmer erheben beim Verlassen ihres Arbeitsplatzes ihre Stimme und verwandeln diesen Schritt in eine Form des Protests.
Ein neuer Trend, der in letzter Zeit als „Rachekündigung“ bezeichnet wird, zeigt, dass Arbeitnehmer beim Verlassen ihres Arbeitsplatzes nicht einfach nur kündigen, sondern diesen Prozess in eine Protestaktion gegen ihre Arbeitgeber verwandeln. Die Beschäftigten teilen ihre Kündigungsprozesse in den sozialen Medien und äußern dort ihre Unzufriedenheit über Themen wie Arbeitsbelastung und Führungsstil.
Als Vorreiter dieses neuen Trends gilt die Generation Z. Laut einem Bericht von Forbes schweigt diese junge Generation nicht, wenn sie schlecht behandelt wird, sondern nutzt ihre Kündigung als Protestmittel. Die Generation Z weigert sich, an Arbeitsplätzen zu bleiben, an denen sie keinen Respekt erfährt, und scheut sich nicht, dies offen zum Ausdruck zu bringen.

Die Psychologin Edel Holliday-Quinn weist darauf hin, dass solche Kündigungen mit der Lockerung des Arbeitsmarktes zunehmen könnten. Arbeitnehmer, die mit ihrer Arbeit unzufrieden sind, könnten sich in diesem Jahr noch deutlicher Gehör verschaffen. Dieser Trend könnte für Arbeitgeber eine schwierige Zeit einläuten.
Laut einer Umfrage von Gallup fühlen sich nur 31 % der amerikanischen Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz motiviert. Dieser Wert liegt auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Insbesondere bei den unter 35-jährigen Arbeitnehmern geben nur 40 % an, dass sie verstehen, was am Arbeitsplatz von ihnen erwartet wird. Dies wird als überraschende Entwicklung bewertet, da junge Arbeitnehmer in der Regel als enthusiastischer gelten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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