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Diyanet: Pilgerreise mit Touristenvisum nicht möglich

Remzi Bircan, Generaldirektor für Hajj- und Umrah-Dienste, erklärte, dass die Pilgerreise (Hajj) nicht mit einem Touristenvisum durchgeführt werden kann, und wies darauf hin, dass es während der Hajj-Saison mit diesem Visum nicht möglich sei, Arafat und Mina zu betreten.

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Diyanet: Pilgerreise mit Touristenvisum nicht möglich

Remzi Bircan, Generaldirektor für Hajj- und Umrah-Dienste, erklärte in einer Stellungnahme, dass man in 170 Tagen die erste Pilgergruppe in die heiligen Stätten entsenden werde und dass das Diyanet sowie der Verband der türkischen Reisebüros (TÜRSAB) die Vorbereitungen für die Hajj 2024 sowohl in Mekka als auch in Medina fortsetzen.

Bircan wies darauf hin, dass diejenigen, deren Namen bei der am 2. November durchgeführten Hajj-Auslosung gezogen wurden, ihre endgültige Registrierung bis zum 24. November abschließen müssen. Er teilte mit, dass anstelle derjenigen, die sich nicht fristgerecht registrieren, Pilgeranwärter von der Warteliste in jeder Provinz nachrücken werden.

Bircan berichtete, dass in der Türkei etwa 2,5 Millionen Menschen auf die Pilgerreise warten, und gab folgende Informationen: "Mekka, Medina und Arafat, das für die Hajj unerlässlich ist, bestehen aus einem bestimmten Gebiet. Saudi-Arabien vergibt Quoten in Höhe von einem Promille der jeweiligen Landesbevölkerung. Unsere Quote liegt derzeit bei 83.430. Auf Anweisung unseres geschätzten Präsidenten stehen wir in ständigem Kontakt mit dem betreffenden Land, um unsere Quote zu erhöhen. Wir haben offizielle Schreiben verfasst. Sie werden in der kommenden Zeit auf die Erhöhung der Quote antworten."

"PRIVATEN ODER AUSLOSUNGSFREIEN HAJJ-REISEN IST KEINESFALLS ZU VERTRAUEN"

Bircan äußerte sich zu den Versprechungen in den sozialen Medien, die eine Pilgerreise unter dem Vorwand von "Hajj ohne Auslosung" oder "Touristenvisum" anbieten, und fuhr wie folgt fort:

"Außer mit einem Hajj-Visum und innerhalb der der Türkei zugewiesenen Hajj-Quote ist es für keinen unserer Bürger möglich, nach Mekka zu reisen und die Pilgerreise zu vollziehen. In den vergangenen Jahren sind viele unserer Brüder und Schwestern mit sogenannten Geschäfts- oder Touristenvisa gereist und haben dort leider Leid erfahren. Einige kehrten sogar zurück, ohne die Hajj vollzogen zu haben. Daher raten wir unseren Bürgern, ihre Transaktionen über unsere Provinz- und Bezirksmuftiate oder über E-Devlet abzuwickeln, falls sie bei der Auslosung erfolgreich waren; andernfalls sollten sie privaten oder auslosungsfreien Hajj-Angeboten keinesfalls Glauben schenken. Dies ist auch die Empfehlung des saudi-arabischen Ministeriums für Hajj und Umrah."

Bircan betonte, dass das von Saudi-Arabien für die Türkei ausgestellte elektronische Visum ein Touristenvisum und kein Hajj-Visum sei, und hielt fest:

"Dieses Visum dient dazu, Riad, Mekka und Medina zu besuchen. An den Tagen der Hajj haben diese Visa keinerlei Bedeutung. Wenn sie mit diesem Visum dorthin reisen, können sie Arafat und Mina nicht betreten. Es gibt keine Möglichkeit, in die Busse einzusteigen, die dorthin fahren. Unsere Bürger müssen sich dessen besonders bewusst sein. Leider nutzen einige Personen die emotionale Verbundenheit und die Sehnsucht unserer Bürger nach der Hajj aus und bringen sie in eine schwierige Lage. Wir raten jedem, dessen Name nicht durch das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) gezogen wurde, Hajj-Reisen unter dem Namen eines Spezialvisums nicht zu vertrauen."


Nachrichtenquelle: AA

Remzi Bircan Touristenvisum Hadsch Gottesdienst