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Spektakuläre Behauptung einer ehemaligen TFF-Mitarbeiterin über Hamit Altıntop: „Er ließ mich Iddaa spielen…“

Das Urteil, das den Freispruch für Cemile Aylin Arslan, eine ehemalige Mitarbeiterin des türkischen Fußballverbandes (TFF), bestätigte, wurde rechtskräftig. Arslan war beschuldigt worden, Hamit und Halil Altıntop zu der Zeit betrogen zu haben, als diese für die türkische A-Nationalmannschaft spielten. In ihrer Aussage im Rahmen des Verfahrens erklärte Arslan, dass sie mit den Geldern der Altıntop-Brüder Sportwetten (Iddaa) abgeschlossen hätten und sagte: „Manchmal haben wir gewonnen, manchmal verloren.“

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Spektakuläre Behauptung einer ehemaligen TFF-Mitarbeiterin über Hamit Altıntop: „Er ließ mich Iddaa spielen…“

Gegen Cemile Aylin Arslan, die als Assistentin eines technischen Direktors beim TFF arbeitete, ihre Mutter S.A. und ihren Cousin Hakan Gücün war ein Verfahren wegen „qualifizierten Betrugs“ eingeleitet worden. Ihnen wurde vorgeworfen, die Konten von Hamit Altıntop und seinem Zwillingsbruder Halil Altıntop, die damals für die A-Nationalmannschaft spielten, geleert zu haben.

GELD AUF VERSCHIEDENE KONTEN ÜBERWIESEN

Laut Prozessakte saß Cemile Aylin Arslan wegen der mutmaßlichen Betrugshandlungen, die im Jahr 2007 stattgefunden haben sollen, etwa 4 Monate lang in Untersuchungshaft. Den Unterlagen zufolge wurden 120.000 TL vom Konto von Halil Altıntop und 307.000 TL vom Konto von Hamit Altıntop auf die Konten von fast 10 Personen überwiesen, mit denen Cemile Aylin Arslan und ihr Cousin Gücün in Kontakt standen. Unter den Personen, an die Geld gesendet wurde, befanden sich zeitweise auch Mitarbeiter des Friseursalons, den Arslan besuchte.

„HAMİT ALTINTOP LIESS MICH IDDAA SPIELEN“

Wie Halk TV berichtet, sagte Cemile Aylin Arslan, der in dem vor dem 2. Schwurgericht Istanbul verhandelten Fall eine Haftstrafe von bis zu 35 Jahren drohte: „Hamit Altıntop ließ mich Iddaa spielen.“ Sie fügte hinzu: „Die Gelder, die mir geschickt wurden, waren Gelder, die für das Spielen von Iddaa gedacht waren. Ich habe mit diesem Geld Iddaa gespielt. Manchmal haben wir gewonnen. Manchmal haben wir verloren.“ Arslan forderte, die HTS-Aufzeichnungen (Verbindungsdaten) und den Nachrichtenverlauf zwischen ihr und Altıntop zu überprüfen.

ICH HABE MEINE BANKDATEN NICHT WEITERGEGEBEN

Hamit Altıntop, der in einer früheren Aussage erklärt hatte, Cemile Aylin Arslan nicht zu kennen, gab an, dass die Telefonate mit dieser Person beruflicher Natur gewesen seien. Altıntop betonte, dass er Arslan weder seine Identitätsnummer noch seine Bankdaten mitgeteilt habe. Halil Altıntop hingegen sagte: „Die Angeklagten haben sich die auf unseren Namen gutgeschriebenen Prämien ohne unser Wissen angeeignet.“

GERICHT KONFRONTIERTE DIE PARTEIEN

Nach dem Prozess wurde die Mutter S.A. freigesprochen. Das Verfahren gegen den flüchtigen Hakan Gücün wurde abgetrennt. Das Gericht sprach Cemile Aylin Arslan frei. Ausschlaggebend für den Freispruch waren die HTS-Aufzeichnungen zwischen Hamit Altıntop und Cemile Aylin Arslan. In der Urteilsbegründung hieß es: „Angesichts der abgegebenen Erklärungen und der durchgeführten Konfrontation wurden die HTS-Aufzeichnungen zwischen den Parteien untersucht. Durch das eingeholte Sachverständigengutachten wurde festgestellt, dass Kommunikationsaufzeichnungen zwischen der Angeklagten und Hamit Altıntop existieren und dass die Daten in den Kommunikationsprotokollen mit den Nachrichtenprotokollen exakt übereinstimmen.“

KASSATIONSHOF BESTÄTIGT URTEIL

Das Urteil des Gerichts wurde vor den Kassationshof (Yargıtay) gebracht. Die 2. Strafkammer des Kassationshofs bestätigte den Freispruch. In der Bestätigungsentscheidung wurde ebenfalls festgehalten, dass eine Übereinstimmung zwischen den Gesprächsaufzeichnungen zwischen Hamit Altıntop und Arslan sowie den Geldtransfers bestehe.

4 MONATE UNTERSUCHUNGSHAFT IM RAHMEN DES VERFAHRENS

Der Anwalt von Cemile Aylin Arslan, Ayhan Sağıroğlu, erklärte, dass seine Mandantin aufgrund des genannten Vorfalls ihre Stelle beim TFF verloren habe. Sağıroğlu wies darauf hin, dass das Verfahren viele Jahre gedauert habe, und erklärte, dass sie nach der Rechtskraft des Freispruchs eine Klage auf Entschädigung für die Zeit der Untersuchungshaft einreichen könnten.


Nachrichtenquelle: 12punto

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