Ehemaliger Fußballer Ümit Karan wegen sexueller Nötigung inhaftiert!
Der ehemalige Nationalspieler Ümit Karan wurde wegen des Vorwurfs der "einfachen sexuellen Nötigung im Stadium der Belästigung" zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt und in das Metris-Gefängnis überstellt.
Das erstinstanzliche Freispruch-Urteil im Prozess gegen den ehemaligen Nationalspieler Ümit Karan wegen des Vorwurfs der „einfachen sexuellen Nötigung im Stadium der Belästigung“ wurde vom Berufungsgericht aufgehoben. Die 20. Strafkammer des Regionalgerichts Istanbul verurteilte Karan zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. Dieses Urteil wurde bestätigt und ist damit rechtskräftig.
ÜBERSTELLUNG IN DAS METRIS-GEFÄNGNIS
Wie die Zeitung Sabah berichtet, stellte sich Karan nach der Rechtskraft des Urteils heute am Justizgebäude Bakırköy. Nach Abschluss der dortigen Formalitäten wurde der ehemalige Fußballer in das Metris-Gefängnis überstellt.
NUTZUNG DER BEWÄHRUNGSAUFLAGEN
Nach Angaben des Chefredakteurs von Sports Digitale, Yağız Sabuncuoğlu, wurde der ehemalige Fußballer und Trainer Ümit Karan aufgrund der kurzen Strafdauer wieder aus dem Gefängnis entlassen. Karan wurde unter „Bewährungsauflagen“ auf freien Fuß gesetzt.
WAS WAR PASSIERT?
In dem Fall, der sich 2015 ereignet haben soll, wurde Ümit Karan vorgeworfen, eine „einfache sexuelle Nötigung“ gegenüber İ.A., einer Sicherheitskraft in seinem Wohnhaus, begangen zu haben. Aufgrund dieser Anschuldigung wurde ein Verfahren mit einer Strafandrohung von bis zu fünf Jahren eingeleitet. Vor dem 37. Strafgericht erster Instanz in Bakırköy war Karan mangels Beweisen freigesprochen worden.
„DIE VORWÜRFE SIND NICHT WAHR“
Der Anwalt der Sicherheitskraft İ.A. legte jedoch Berufung gegen das Urteil ein und brachte den Fall vor das Berufungsgericht. Die Akte wurde von der 20. Strafkammer des Regionalgerichts Istanbul neu bewertet. Ümit Karan wies die Vorwürfe in seiner Verteidigung zurück und erklärte: „Ich habe in meinem ganzen Leben niemandem Unrecht getan. Die Vorwürfe sind nicht wahr.“
In der Urteilsverkündung setzte Karan seine Verteidigung mit folgenden Worten fort: „Ich habe diesem Land gedient. Ich habe in meinem ganzen Leben niemandem Unrecht getan. Ich bin ein Anhänger Atatürks. Wenn Sie mich für meinen Atatürk-Glauben verurteilen wollen, akzeptiere ich das.“ Auf diese Äußerung reagierte der vorsitzende Richter Ersoy Yüce mit der Frage: „Werden hier etwa Anhänger Atatürks verurteilt?“ Karans Anwalt schritt ein und erklärte: „Er versucht, etwas anderes auszudrücken.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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