Eilmeldung: Anklageschrift zur Stadtverwaltung Antalya fertiggestellt
Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Antalya wurde eine Anklageschrift erstellt.
In den Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Antalya gegen die Stadtverwaltung Antalya gibt es eine neue Entwicklung.
Gegen 41 Personen, darunter der inhaftierte Oberbürgermeister von Antalya, Muhittin Böcek, wurde eine Anklageschrift verfasst.
Es wurde mitgeteilt, dass die Ermittlungen gegen insgesamt 41 Personen, darunter der am 5. Juli 2025 inhaftierte Muhittin Böcek, sein Sohn Mustafa Gökhan Böcek, der ehemalige Polizeipräsident von Antalya, İlker Arslan, sowie Fazlı Ateş und Mehmet Okan Kaya, abgeschlossen wurden. In der erstellten Anklageschrift wird festgehalten, dass in diesem Stadium eine rechtliche Bewertung zu 26 separat festgestellten Handlungen vorgenommen wurde.
Für den inhaftierten und von seinem Amt als Oberbürgermeister der Stadt Antalya suspendierten Muhittin Böcek wurde im Rahmen der Bestimmungen zu fortgesetzten Straftaten die Bestrafung wegen Erpressung im Amt, unrechtmäßiger Bereicherung und Geldwäsche aus Straftaten gefordert.
Gegen den ehemaligen Polizeipräsidenten von Antalya, İlker Arslan, wurde im Rahmen der Bestimmungen zu fortgesetzten Straftaten die Bestrafung wegen Geldwäsche aus Straftaten und unrechtmäßiger Bereicherung beantragt.
Für Mustafa Gökhan Böcek wurde die Bestrafung wegen Beihilfe zur Erpressung im Amt, Geldwäsche aus Straftaten, Einflussnahme und Beihilfe zur unrechtmäßigen Bereicherung gefordert. Im Einklang mit den Erkenntnissen aus der Akte wurde zudem beantragt, Mustafa Gökhan Böcek gemäß Artikel 58/9 des türkischen Strafgesetzbuches als "Person, die das Verbrechen zum Beruf gemacht hat" zu bestrafen.
Gegen die im Rahmen der Ermittlungen auf freiem Fuß befindlichen Verdächtigen Zuhal Böcek und Zeynep Kerimoğlu wurde im Rahmen der Bestimmungen zu fortgesetzten Straftaten die Bestrafung wegen Geldwäsche aus Straftaten beantragt.
In der Anklageschrift wurde zudem die Einziehung von beweglichem und unbeweglichem Vermögen aller Verdächtigen gefordert, darunter beschlagnahmte Einlagen in türkischen Lira und Fremdwährungen in Höhe von etwa 170 Millionen 83 Tausend Lira sowie 10 Wohnungen, 5 Fahrzeuge, 5 Gewerbeimmobilien, eine Rolex-Uhr und ein iPhone-Mobiltelefon mit einem Gesamtwert von etwa 258 Millionen 600 Tausend Lira.
Die 702 Seiten umfassende Anklageschrift wurde an das 6. Schwurgericht von Antalya übermittelt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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