Eilmeldung... Erklärung des Verteidigungsministeriums zu Syrien und Iran
Das türkische Verteidigungsministerium erklärte, dass die Waffenstillstandsverletzungen der SDF in Syrien den Integrationsprozess negativ beeinflussen, und betonte in Bezug auf den Iran, dass man kein neues Konfliktumfeld in der Region wünsche. Zudem gab das Ministerium bekannt, dass die für Griechenland in der Ägäis herausgegebenen NAVTEX-Meldungen unbefristet gültig sind.
Das Verteidigungsministerium (MSB) beantwortete nach der wöchentlichen Pressekonferenz im Hauptquartier der Armoni Mızıkası Fragen von Journalisten zu aktuellen Themen. In den Erklärungen standen Syrien, der Iran, die Ägäis und Somalia im Vordergrund.
In der Antwort auf eine Frage zur aktuellen Lage in Syrien wurde erklärt, dass die SDF sich nicht an die Abkommen vom 10. März und 18. Januar halte, die für die Gewährleistung dauerhafter Stabilität von entscheidender Bedeutung seien. Das Ministerium teilte mit, dass der um 15 Tage verlängerte Waffenstillstand durch Provokationen der SDF weiterhin verletzt werde und diese Situation den Integrationsprozess negativ beeinflusse.
„ENTWICKLUNGEN VOR ORT WERDEN GENAU VERFOLGT“
In der Bewertung des Verteidigungsministeriums wurde mitgeteilt, dass die Entwicklungen in Syrien vor Ort genau beobachtet würden und alle notwendigen Maßnahmen für die Einheiten, das Personal und die Grenzsicherheit in der Region getroffen worden seien. Während die Eröffnung eines humanitären Hilfskorridors durch die syrische Regierung begrüßt wurde, bekräftigte das Ministerium, dass die Türkei im Einklang mit dem Prinzip „Ein Staat, eine Armee“ weiterhin die Einheit und territoriale Integrität Syriens unterstütze, den Kampf gegen den Terrorismus fortsetze und den Ausbau der Verteidigungskapazitäten fördere.
„KEINE NEUEN SPANNUNGEN ERWÜNSCHT“
In Bezug auf die jüngsten Entwicklungen im Iran erklärte das Ministerium, dass die Türkei keine neuen Spannungen oder Konflikte in der Region wünsche. In der Erklärung wurde betont, dass die Bemühungen zur Beendigung aller Konflikte sowie zur Sicherung von Frieden und Stabilität in der Region fortgesetzt würden und alle notwendigen Maßnahmen in Abstimmung mit den zuständigen staatlichen Institutionen gegen mögliche negative Entwicklungen getroffen worden seien.
NAVTEX-ERKLÄRUNG ZUR ÄGÄIS
Zur Bewertung der in der Ägäis veröffentlichten NAVTEX-Meldungen wurde klargestellt, dass es sich bei diesen Navigationswarnungen, die als technischer Einspruch gegen die völkerrechtswidrigen Aktivitäten Griechenlands dienen, nicht um eine zweijährige, sondern um eine unbefristete Gültigkeit handele, entgegen den Behauptungen in der griechischen Presse.
In der Erklärung des Ministeriums hieß es, dass die herausgegebenen NAVTEX-Meldungen auf der Sicherheit der Schifffahrt basierten und betonten, dass alle Forschungsaktivitäten in den Gebieten, die den Festlandsockel in der Ägäis abdecken, mit der Türkei koordiniert werden müssten. Es wurde darauf hingewiesen, dass militärische Aktivitäten in Gebieten, die auch die Hoheitsgewässer der Inseln mit entmilitarisiertem Status umfassen und die Sicherheit der Schifffahrt gefährden könnten, gegen internationale Abkommen verstießen.
MILITÄRISCHE UNTERSTÜTZUNG DER TÜRKEI IN SOMALIA
Zur Lage in Somalia wurde mitgeteilt, dass die von der Türkei ausgebildeten somalischen Sicherheitskräfte ihre Anti-Terror-Aktivitäten in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen effektiv durchführten. Das Verteidigungsministerium erklärte, dass die in Somalia stationierte somalisch-türkische Einsatztruppe und das Luftwaffenkommando weiterhin durch militärische Hilfe, Ausbildung und Beratung zur Anti-Terror-Kapazität Somalias beitrügen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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