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Eilmeldung: Wichtige Entwicklung im Verfahren gegen TÜSİAD-Führungskräfte!

Das gegen den TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turan und den Vorsitzenden des Hohen Beratungsrates (YİK) Ömer Aras wegen des Vorwurfs der "öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen in einer Kette" eingeleitete Verfahren wurde vom Gericht zugelassen. Die Staatsanwaltschaft hatte für beide Personen eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren und 3 Monaten gefordert.

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Eilmeldung: Wichtige Entwicklung im Verfahren gegen TÜSİAD-Führungskräfte!

Das Verfahren gegen den TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turan und den YİK-Vorsitzenden Ömer Aras wegen des Vorwurfs der 'öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen in einer Kette' mit einer Strafandrohung von bis zu 5 Jahren und 3 Monaten wurde zugelassen.

BEIDE PERSONEN WERDEN VOR DEM STRAFRICHTER ERSCHEINEN

Wie die Ekol TV-Reporterin Dilek Yaman Demir berichtet, gab es gegen Turan und Aras neben dem Vorwurf der 'öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen in einer Kette' auch den Vorwurf des 'Versuchs der Beeinflussung eines fairen Verfahrens'.

Die Staatsanwaltschaft erstellte die Anklageschrift lediglich wegen des Vorwurfs der 'öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen in einer Kette'.

Beide Personen werden am 20. Mai vor dem Strafgericht erscheinen.

Die Ermittlungen gegen Orhan Turan und Ömer Aras wegen des Vorwurfs der "Beeinflussung eines fairen Verfahrens" dauern derweil an.

WAS WAR GESCHEHEN?

Die Reden auf der Generalversammlung des Verbandes der Industriellen und Unternehmer der Türkei (TÜSİAD) am 13. Februar hatten für Aufsehen gesorgt.

TÜSİAD-Vorsitzender Orhan Turan kritisierte die Wirtschaftsführung und erklärte, dass der Kampf gegen die Inflation beschleunigt werden müsse. Turan betonte die Rechtsstaatlichkeit und sagte: "Wenn das Vertrauen in das Recht schwindet, breiten sich Misstrauen, Unsicherheit und Instabilität überall aus. Es entsteht ein systemisches Risiko. Auch wenn es möglich ist, den Tag zu retten, sind die kommenden Tage in Gefahr."

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In der Präsentation von TÜSİAD mit dem Titel "Außergewöhnliche Ereignisse im politischen Leben" machte auch der Vorsitzende des TÜSİAD-Hohen Beratungsrates, Ömer Aras, bemerkenswerte Aussagen. Aras erwähnte in seiner Rede die Verhaftung des Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, die Einleitung von Ermittlungen gegen den Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, die Verhaftung der Managerin Ayşe Barım, gegen die wegen 'Monopolbildung' ermittelt wurde, im Zusammenhang mit den Gezi-Park-Protesten, die Verhaftung des Chefredakteurs von HALK TV, Suat Toktaş, sowie die aus der Armee entlassenen jungen Leutnants.

Diese Worte der TÜSİAD-Führung stießen auf die Reaktion der Regierungsseite. Nachdem die regierungsnahe Presse TÜSİAD ins Visier genommen hatte, griff auch der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan TÜSİAD scharf an.

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ERMITTLUNGSVERFAHREN

Nach diesen Entwicklungen wurden nach dem YİK-Vorsitzenden Ömer Aras auch gegen den TÜSİAD-Vorsitzenden Orhan Turan Ermittlungen wegen 'öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen' und 'Beeinflussung eines Verfahrens' eingeleitet.

Turan wurde in Begleitung der Polizei zur Aussage zum Justizgebäude gebracht. Nach der Aussage von Aras und Turan wurden beide Personen dem Gericht überstellt.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den TÜSİAD-Vorsitzenden und den TÜSİAD-YİK-Vorsitzenden ein Ausreiseverbot beantragt.

Als Ergebnis der gegen Turan und Aras geführten Ermittlungen wurde eine Anklageschrift erstellt.

Die Staatsanwaltschaft forderte für beide Personen eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren und 3 Monaten wegen des Vorwurfs der "öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen über Presse- und Rundfunkmedien".

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Nachrichtenquelle: 12punto

Ömer Aras Orhan Turan TÜSİAD