Ein weiterer Fall wie Seçil Erzan: 100 Millionen TL erbeutet!
Während die Türkei weiterhin über den Fall von Seçil Erzan spricht, der als „Fatih-Terim-Fonds“ bekannt wurde, haben Polizeikräfte in Çankırı fünf Personen festgenommen, die mittels eines „Ponzi“-Systems acht Menschen mit dem Versprechen hoher Gewinne um etwa 5 Millionen TL betrogen hatten. Es wird geschätzt, dass die Festgenommenen insgesamt rund 100 Millionen TL erbeutet haben.
Nach vorliegenden Informationen bildeten die Personen E.T.Ç., N.Ö., Y.Ç., Y.Ç. und S.A. in Çankırı über einen Zeitraum von etwa anderthalb Jahren eine schneeballartige Struktur, um Bürger mit dem Versprechen hoher Gewinne zu betrügen, und lockten damit zahlreiche Menschen in ihre Falle. Die Personen, die die im Fall Seçil Erzan bekannt gewordene „Ponzi“-Methode anwandten, agierten gemeinsam und nahmen Mitglieder in das System auf. Es wird davon ausgegangen, dass die Personen die Bürger um etwa 100 Millionen TL geschädigt haben; zudem kam heraus, dass sie in Çankırı acht Personen um etwa 5 Millionen TL betrogen hatten.
5 PERSONEN FESTGENOMMEN
Aufgrund der Beschwerden von Bürgern, die in das System eingestiegen waren und ihre mit Gewinnversprechen eingezahlten Gelder nicht zurückerhielten, leiteten die Teams der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Çankırı eine umfassende Untersuchung ein. Als Ergebnis der von den Teams eingeleiteten Arbeiten wurde festgestellt, dass es sich bei den Personen, die die Bürger durch Einbindung in das System betrogen hatten, um E.T.Ç., N.Ö., Y.Ç., Y.Ç. und S.A. handelte. Bei einer von den Teams durchgeführten Operation wurden alle 5 Verdächtigen gefasst und festgenommen. Die Untersuchungen der Teams ergaben, dass die Organisation der Struktur in Çankırı von den Personen E.T.Ç., Y.Ç. und N.Ö. geleitet wurde.
GEFÄLSCHTE KRYPTOWÄHRUNGEN BESCHLAGNAHMT
Bei Durchsuchungen in den Wohnungen der Personen wurden Dokumente und digitales Material, das als Beweismittel dienen könnte, sowie Belege und gefälschte physische Kryptowährungen sichergestellt. Die festgenommenen Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an das Justizgebäude von Çankırı überstellt. Während Y.Ç., E.T.Ç. und Y.Ç. unter gerichtlicher Aufsicht mit Ausreiseverbot und Meldepflicht freigelassen wurden, kamen S.A. und N.Ö. auf freien Fuß.
Unterdessen wurde bekannt, dass eine große Anzahl weiterer Bürger in die Struktur involviert sein könnte und man davon ausgeht, dass die Zahl der Geschädigten noch steigen wird.
Nachrichtenquelle: İHA
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