Entscheidung über die 7 Tatverdächtigen im Fall des Angriffs auf Serhat Akın gefallen
Nach dem bewaffneten Angriff auf den ehemaligen Fußballspieler von Fenerbahçe und der türkischen Nationalmannschaft, Serhat Akın, in Beykoz hat die Generalstaatsanwaltschaft Anadolu die Ermittlungen abgeschlossen. Sie beantragte die Eröffnung eines Verfahrens gegen 7 Tatverdächtige wegen des Vorwurfs des „versuchten vorsätzlichen Mordes durch Planung“. In der Anklageschrift wird festgehalten, dass der Angriff geplant durchgeführt wurde.
Die Ermittlungen zu dem bewaffneten Angriff auf den ehemaligen Star von Fenerbahçe, Serhat Akın, in Beykoz wurden abgeschlossen.
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Anadolu erstellten Anklageschrift wird gefordert, die Tatverdächtigen E.Ü. und O.M. wegen „versuchten vorsätzlichen Mordes durch Planung“ zu Freiheitsstrafen von jeweils 13 bis 20 Jahren zu verurteilen. Ebenso wurde für H.Ş. die gleiche Strafe wegen „Anstiftung“ beantragt.
PLANMÄSSIGKEIT DES ANGRIFFS BESTÄTIGT
In der Anklageschrift wird betont, dass die Tatverdächtigen vor und nach dem Vorfall in einer Einheit von Absicht und Handeln agierten. Insbesondere wurde durch Kameraaufzeichnungen festgestellt, dass am Tatort eine Ausspähung stattgefunden hatte. Es wurde dargelegt, dass der Tatverdächtige O.D. mit einer von E.Ü. erhaltenen Pistole aus einer Entfernung von 3-4 Metern drei Schüsse auf Serhat Akın abgab und dieser Angriff planmäßig organisiert war.

DETAILS DES ANGRIFFS IN DER ERMITTLUNGSAKTE ENTHÜLLT
In der zuvor von der Staatsanwaltschaft Beykoz erstellten Ermittlungsakte war bereits vermerkt worden, dass der Angriff auf Anweisung aus dem Ausland ausgeführt wurde.
Die durch die Verletzung von Serhat Akın entstandenen Knochenbrüche und der Bericht des Instituts für Rechtsmedizin verdeutlichten das Ausmaß des Vorfalls. Dass Akın trotz der schweren Verletzungen überlebte, bildete die Grundlage für die Anklage der Tatverdächtigen wegen „versuchten vorsätzlichen Mordes durch Planung“.
EIN ORGANISIERTER ANGRIFFSPLAN
In der von der Generalstaatsanwaltschaft erstellten Akte wird beschrieben, dass H.Ş., der als Drahtzieher des Vorfalls gilt, O.D., O.M. und E.Ü. den Auftrag zur Durchführung des Angriffs erteilte. Die Akte enthält Informationen darüber, dass O.D. die bei dem Angriff verwendete Pistole von E.Ü. erhielt und O.M. dem Täter O.D. nach dem Angriff bei der Flucht mit einem Motorrad half.
In der Anklageschrift wird zudem aufgeführt, dass Y.G., İ.T. und M.A. ebenfalls zu den Personen gehörten, die bei dem Angriff Beihilfe leisteten. Es wurde dargelegt, dass Y.G. einen Betrag von 250.000 Lira, den er vom Anstifter H.Ş. erhalten hatte, an O.D. und O.M. übergab und somit zur Tat beitrug, während İ.T. den Tatverdächtigen nach dem Angriff beim Untertauchen half.

ANKLAGESCHRIFT AN DAS GERICHT ÜBERMITTELT
Die von der Generalstaatsanwaltschaft erstellte Anklageschrift wurde an das 23. Schwurgericht Anadolu übermittelt. Sobald das Gericht die Anklageschrift annimmt, beginnt der Prozess. Während die Details der Ermittlungen in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgen, wird erwartet, dass die Hintergründe dieses Angriffs auf Serhat Akın vollständig aufgeklärt werden.
Nachrichtenquelle: AA
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