Erhan Afyoncu: Es gibt Arbeiten zur Wiedereröffnung der Militärkrankenhäuser
Der Rektor der Nationalen Verteidigungsuniversität, Prof. Dr. Erhan Afyoncu, hat angekündigt, dass Arbeiten zur Wiedereröffnung der Militärkrankenhäuser im Gange sind. In einer Sendung, an der er teilnahm, äußerte sich Afyoncu zudem zu wichtigen aktuellen Themen.
Die Entwicklungen rund um die in der Öffentlichkeit viel diskutierte Schließung von Militärkrankenhäusern werden vom gesamten Personal der türkischen Streitkräfte mit großem Interesse verfolgt.
Der Rektor der Nationalen Verteidigungsuniversität, Prof. Dr. Erhan Afyoncu, machte in einer Live-Sendung auf CNN Türk wichtige Aussagen. Afyoncu gab bekannt, dass die Arbeiten zur Wiedereröffnung der Militärkrankenhäuser fortgesetzt werden.
Erhan Afyoncu nannte jedoch kein Datum für die Wiedereröffnung der Militärkrankenhäuser.
'FETÖ VERSUCHT IMMER NOCH, IN MILITÄRSCHULEN EINZUDERINGEN'
Afyoncu erklärte, dass Krypto-FETÖ-Anhänger weiterhin versuchen würden, in Militärschulen einzudringen.
"Am 15. Juli waren alle militärischen Bildungseinrichtungen zusammengebrochen; man versetzt 16.000 Militärschüler an andere Schulen und entlässt mehr als 23.000 Menschen... Ich sage es ganz deutlich: Heute gibt es immer noch Krypto-FETÖ-Anhänger in vielen staatlichen Institutionen, allen voran an zivilen Universitäten. Ich kenne die genaue Zahl nicht, aber sie sind da.
In den Geheimdienstberichten des Staates sehen wir, dass sie immer noch versuchen, in Militärschulen einzusickern. Wenn man sie identifiziert, nimmt man sie nicht auf. Denn sie geben nicht auf. Es ist nicht möglich, sie alle zu identifizieren. Nach der MİT-Krise vom 12. Februar 2012 sind einige FETÖ-Anhänger in andere Gruppen eingetreten. Dazu gehören auch linke Organisationen."
'WER KEINEN RESPEKT VOR ATATÜRK HAT, KANN NICHT AN DER MILITÄRAKADEMIE SEIN'
Afyoncu äußerte sich auch zu den Atatürk-Debatten. "Wer keinen Respekt vor Atatürk hat, hat an der Militärakademie nichts zu suchen", sagte Afyoncu und ging auch auf die Debatte über das Verhältnis von Armee und Politik ein.
"Politik darf nicht in die Armee eindringen. Das werde ich nicht zulassen. Ich bin ein Mann, der die Balkankriege kennt. Dass Politik in die Armee eindrang, war der Grund dafür, dass wir den gesamten Balkan verloren haben. Niemand mit einem historischen Bewusstsein würde so etwas zulassen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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