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Erhöhung der Brücken- und Autobahngebühren sorgt für Streit in der Regierung: Şamil Tayyar fordert „Zwangsverwaltung“

Die neue Erhöhung der Autobahn- und Brückengebühren, die zum 1. Juli in Kraft trat, hat auch innerhalb der AK-Partei für Kritik gesorgt. Der AK-Abgeordnete Şamil Tayyar reagierte auf die zweite Preiserhöhung innerhalb eines Jahres, kritisierte die staatliche Preispolitik und erklärte: „Hätte ein Geflügelunternehmen diese Preiserhöhungen vorgenommen, wäre eine Zwangsverwaltung eingesetzt worden.“

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Erhöhung der Brücken- und Autobahngebühren sorgt für Streit in der Regierung: Şamil Tayyar fordert „Zwangsverwaltung“

Ab Mitternacht trat ein neuer Tarif für die Mautgebühren auf Autobahnen und Brücken in Kraft, die im Rahmen des öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells (ÖPP) betrieben werden. Während die Preiserhöhungen in der Öffentlichkeit diskutiert werden, äußerte sich auch der ehemalige AK-Abgeordnete Şamil Tayyar in den sozialen Medien mit bemerkenswerten Aussagen.

Tayyar wies darauf hin, dass dies die zweite Preiserhöhung innerhalb eines Jahres sei, und kritisierte die angewandte Preispolitik.

„ZWEITE PREISERHÖHUNG INNERHALB EINES JAHRES“

Şamil Tayyar gab in seinem Beitrag an, dass die Autobahn- und Brückengebühren zum 1. Juli um mindestens 18 Prozent erhöht wurden.

Er erinnerte daran, dass bereits Anfang Januar eine Erhöhung der Mautgebühren um 25,49 Prozent vorgenommen wurde, und wies darauf hin, dass es sich somit um die zweite Erhöhung innerhalb des Jahres handele.

In seiner Erklärung sagte Tayyar: „Seit heute wurden die Gebühren für einige Brücken und Autobahnen um mindestens 18 Prozent erhöht. Anfang Januar gab es bereits eine Erhöhung um 25,49 Prozent. Wir stehen also vor der zweiten Preiserhöhung des Jahres.“

„HÄTTE EIN GEFLÜGELUNTERNEHMEN DIES GETAN, WÄRE EINE ZWANGSVERWALTUNG EINGESETZT WORDEN“

Şamil Tayyar kritisierte die neuen Preiserhöhungen, indem er als Beispiel Geflügelunternehmen anführte, gegen die zuvor wegen überhöhter Preise ermittelt und über die eine Zwangsverwaltung verhängt worden war.

Tayyar kommentierte: „Hätte ein Geflügelunternehmen diese Preiserhöhungen vorgenommen, wäre eine ‚Zwangsverwaltung‘ eingesetzt worden.“

KRITIK AN DER STAATLICHEN PREISPOLITIK

Tayyar betonte, dass alle Sektoren bei der Inflationsbekämpfung die gleiche Verantwortung tragen müssten, und äußerte sich zur Preisgestaltung staatlicher Institutionen.

Tayyar erklärte, dass der öffentliche Sektor bei der Festlegung der Preise für die von ihm produzierten Waren und Dienstleistungen hohe Erhöhungen vornehme, während gleichzeitig vom Privatsektor Opferbereitschaft erwartet werde.

In seiner Erklärung hieß es: „Der öffentliche Sektor ist großzügig bei der Festlegung der Preislisten für seine eigenen Waren und Dienstleistungen, verlangt aber von den Unternehmen Opferbereitschaft. Ebenso tragen Gering- und Festverdiener die schwere Last der Inflationsbekämpfung. Dabei sollte der Staat bei der Inflationsbekämpfung Vorreiter und Vorbild sein.“

NEUE TARIFE FÜR DIE OSMANGAZİ-BRÜCKE UND DIE 1915 ÇANAKKALE-BRÜCKE

Im Rahmen der neuen Regelung stieg die Pkw-Maut für die Osmangazi-Brücke und die 1915 Çanakkale-Brücke von 790 Lira auf 1.170 Lira.

Damit wurde für beide Brücken eine deutliche Erhöhung der Mautgebühren umgesetzt.

GENERALDIREKTION FÜR AUTOBAHNEN GAB ES BEKANNT

In einer Erklärung der Generaldirektion für Autobahnen wurde mitgeteilt, dass die Gebühren für Autobahnen und Brücken, die im Rahmen des öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells betrieben werden, neu geregelt wurden.

In der Erklärung hieß es: „Die Gebühren für Autobahnen und Brücken, die im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft betrieben werden, wurden mit Wirkung zum Mittwoch, dem 1. Juli 2026, um 00.00 Uhr (in der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli) neu geregelt.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Şamil Tayyar