Ermittlungen gegen Nasuh Mahruki eingeleitet
Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat aufgrund von Äußerungen in seinen Social-Media-Beiträgen ein Ermittlungsverfahren gegen Nasuh Mahruki eingeleitet.
Nachdem der Vorsitzende des Hohen Wahlrats (YSK), Ahmet Yener, bekannt gegeben hatte, dass Vorbereitungen für ein digitales Wahlsystem getroffen würden, äußerte Nasuh Mahruki auf seinem Social-Media-Account Kritik. Aufgrund der in diesen Beiträgen verwendeten Formulierungen wurde nun ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

ZWEI VORWÜRFE
Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erließ einen Haftbefehl gegen Nasuh Mahruki wegen des Vorwurfs der 'öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen' sowie der 'Herabwürdigung von Justizorganen'. In der Nacht zuvor wurde eine Razzia in seinem Wohnsitz durchgeführt. Da Mahruki während des Einsatzes nicht zu Hause angetroffen wurde, konnte der Haftbefehl nicht vollstreckt werden.

ERMITTLUNGSVERFAHREN EINGELEITET
Das für Pressedelikte zuständige Ermittlungsbüro der Generalstaatsanwaltschaft leitete das Verfahren gegen Nasuh Mahruki aufgrund der in seinen Social-Media-Beiträgen verwendeten Ausdrücke wegen 'öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen' und 'öffentlicher Herabwürdigung von Justizorganen' ein.
Nachrichtenquelle: 12punto
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