Erste Reaktion auf die Urteile im Kobani-Prozess: 'Wir hatten gesagt, dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird!'
Im Prozess gegen die ehemaligen Ko-Vorsitzenden der Demokratischen Partei der Völker (HDP), Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ, wurden die Urteile verkündet. Eine der ersten Reaktionen kam vom stellvertretenden Innenminister Bülent Turan. Turan kommentierte: „Wir hatten gesagt, dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird!“
Bezüglich der Ereignisse vom 6. bis 8. Oktober In dem Prozess, in dem auch die ehemaligen Ko-Vorsitzenden der Demokratischen Partei der Völker (HDP), Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ,angeklagt waren, wurde Yüksekdağ zu 30 Jahren und 3 Monaten sowie Selahattin Demirtaş zu 28 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.
Der stellvertretende Innenminister Bülent Turankommentierte die gegen die Politiker verhängten Strafen mit den Worten: „Wir hatten gesagt, dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird!“ Dies war seine erste Reaktion.
„AUCH WENN ES EINIGE NICHT ZUFRIEDENSTELLT...“
Der Social-Media-Beitrag von Turan lautet wie folgt:
„Wir hatten gesagt, dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird! Die heutige Entscheidung hat gezeigt, dass Recht und Gerechtigkeit nicht durch romantische Tweets aus dem Gefängnis verwässert werden können, dass niemand die Straße für seine politischen Ambitionen aufwiegeln darf; dass niemand die öffentliche Ordnung für seine eigenen Interessen oder die einer Organisation, der er angehört, missbrauchen darf; dass es für jeden – egal wer er ist – Konsequenzen hat, ein Ereignis zu fördern, das zu Unruhen, Zerstörung und Todesfällen in der Gesellschaft führt. Auch wenn es einige nicht zufriedengestellt hat, hat die Gerechtigkeit gesiegt; es gibt Freisprüche und es gibt Strafen. Möge es zum Besten sein.“
Wir hatten gesagt, dass man dafür zur Rechenschaft gezogen wird!
— Bülent TURAN (@turanbulent) 16. Mai 2024
Die heutige Entscheidung;
Hat gezeigt, dass Recht und Gerechtigkeit nicht durch romantische Tweets aus dem Gefängnis verwässert werden können,
Dass niemand die Straße für seine politischen Ambitionen aufwiegeln darf;
Dass niemand die öffentliche Ordnung für seine eigenen Interessen oder die einer Organisation, der er angehört, missbrauchen darf… https://t.co/Rq27n85Gxw
Nachrichtenquelle: 12punto
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