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Erste Stellungnahme des Çiftlik-Bank-Betrügers Mehmet Aydın, bekannt als „Tosuncuk“, nach seiner Inhaftierung

Mehmet Aydın, bekannt unter dem Spitznamen „Tosuncuk“, hat sich erstmals nach seiner Inhaftierung geäußert. Aydın erklärte, er habe nie die Absicht gehabt, Menschen zu betrügen, und fügte hinzu, dass die Haftbedingungen besser seien als in den staatlichen KYK-Studentenwohnheimen.

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Erste Stellungnahme des Çiftlik-Bank-Betrügers Mehmet Aydın, bekannt als „Tosuncuk“, nach seiner Inhaftierung

Der CEO von Çiftlik Bank, Mehmet Aydın, hat sich zum ersten Mal nach seiner Inhaftierung geäußert. Aydın sandte einen Brief über seinen Anwalt und teilte ein Foto seines aktuellen Zustands. In einem Interview, das bei Odatv veröffentlicht wurde, sagte Aydın, dass er, sollte er freikommen, zum Mars fliegen oder im E-Commerce-Bereich arbeiten wolle.

„TAUSENDMAL BESSER ALS IN KYK-WOHNHEIMEN“

Aydın äußerte sich wie folgt:

„Ich bin seit 29 Monaten im F-Typ-Gefängnis von Edirne. Ich weiß nicht, ob ich ein zweistöckiges Zimmer als Haus bezeichnen soll. Im Obergeschoss befinden sich das Bett und Schränke für Kleidung. Ich habe ein Zimmer, das nach Osten ausgerichtet ist und viel Sonne bekommt.

Das Untergeschoss ist im Stil einer amerikanischen Küche gehalten; im Wohnbereich gibt es einen Fernseher und einen runden Tisch. In der Küche unten gibt es nur Tee und Kaffee. Das Essen wird in drei Mahlzeiten serviert und ist tausendmal besser als in den KYK-Wohnheimen. Es wird von der Anstalt bereitgestellt. Insgesamt stehen etwa 100 Quadratmeter an offenen und geschlossenen Flächen zur Verfügung. Mein Tag vergeht mit Lesen und Lernen. Natürlich gibt es abends Serien und Filme. Morgens mache ich Sport.

„WENN DER STAAT DIESE MÖGLICHKEITEN DOCH NUR AUCH DRAUSSEN BIETEN KÖNNTE“

Im Vergleich zu den Nachrichten über den Hunger in der Bevölkerung, über Menschen, in deren Häuser kein Fleisch kommt, denen Strom, Wasser oder Erdgas abgestellt werden, die in der Kälte oder hungrig schlafen, über Studenten in Wohnheimen, die schlechteres Essen bekommen als wir und sich daran vergiften, über unsere Onkel und Tanten, die sich aufgrund von Geldmangel nicht behandeln lassen können, und über Rentner, deren kärgliche Rente für Zuzahlungen bei Medikamenten draufgeht, geht es mir Gott sei Dank gut. Das klingt vielleicht ein wenig wie Angeberei, aber wenn der Staat diese Möglichkeiten doch nur auch draußen bieten könnte, dann würden vielleicht nicht so viele Menschen hier landen.“


Nachrichtenquelle: 12punto

CEO Gefängnis Mehmet Aydın Çiftlik Bank Tosuncuk