Erste Stellungnahme von Ayşe Ateş nach dem Urteil im Fall Sinan Ateş: 'Ich gehe nirgendwohin, ich bin hier'
Im Prozess um die Ermordung des ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Sinan Ateş, ist ein Urteil gefallen. Ayşe Ateş, die Ehefrau von Ateş, betonte nach der Verhandlung, dass die wahren Täter noch immer auf freiem Fuß seien, und erklärte: „Wir werden unsere Suche nach Gerechtigkeit nicht aufgeben. Ich werde diesen Kampf fortsetzen, bis alle Schuldigen die Strafe erhalten, die sie verdienen.“
Im Prozess um das Attentat auf den ehemaligen Vorsitzenden der Ülkü Ocakları, Sinan Ateş, in Ankara ist ein Urteil gefallen.
Nach der Urteilsverkündung gab Sinan Ateş' Ehefrau, Ayşe Ateş, ihre erste Stellungnahme ab.
Ateş äußerte sich wie folgt: „In dem hier geführten Prozess wurden nur die Handlanger verurteilt. Die Drahtzieher, die in Pennsylvania sitzen, laufen draußen frei herum. Von ihren Sitzen aus drohen sie uns mit dem Finger, um zu verhindern, dass die wahren Täter vor Gericht gestellt werden. Das haben wir heute erlebt. Wir fordern Gerechtigkeit. Ist es unser Fehler, Gerechtigkeit zu fordern? Hätten wir geschwiegen, wären sie wohl sehr glücklich gewesen. Ich gehe nirgendwohin, ich werde den Marsch für Gerechtigkeit bis zum Ende fortsetzen, bis jeder einzelne Schuldige seine Strafe findet und hinter Gittern landet. Wir werden sehen, wer am Ende gewinnt!“
Nachrichtenquelle: 12punto
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