Erste Stellungnahme von Merdan Yanardağ zur Zwangsverwaltung von TELE 1: Intoleranz gegenüber oppositionellen Ansichten
Der unter dem Vorwurf der 'Spionage' festgenommene TELE 1 TV-Chefredakteur Merdan Yanardağ hat sich zur Einsetzung eines Zwangsverwalters bei TELE 1 geäußert.
Yanardağ gab eine Erklärung zur Einsetzung eines Zwangsverwalters bei TELE 1 ab. Yanardağ sagte: "Dies ist ein schwerer Schlag gegen die Pressefreiheit."
In seiner Nachricht, die vom Journalisten Murat Taylan übermittelt wurde, äußerte Yanardağ folgende Reaktion:
"Ihr eigentliches Ziel ist nun offengelegt. Sie wollen Tele1 und mich zum Schweigen bringen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Land in ein totalitäres Regime abgleitet. Es ist ein schwerer Schlag gegen die Pressefreiheit. Es ist unmöglich, die Türkei zum Schweigen zu bringen, das Volk zum Schweigen zu bringen oder den Lauf der Geschichte zu verändern."
Der in Gewahrsam befindliche Merdan Yanardağ betonte in seiner Erklärung, dass es ihm gut gehe, und schloss mit der Überzeugung, dass das Volk sie nicht allein lassen werde:
"Mir geht es gut. Ich glaube daran, dass dieses Volk uns nicht allein lassen wird. Keine Lüge kann stärker sein als die Wahrheit. Dies ist Tyrannei. Es ist die Abschaffung der Presse- und Meinungsfreiheit. Es ist Intoleranz gegenüber unabhängigen Medien und oppositionellen Ansichten."

Nachrichtenquelle: 12punto
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