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Erwartung einer zweiten Welle im Fall Gülistan Doku: 'Es könnte neue Festnahmen geben'

In den Ermittlungen zum Verschwinden von Gülistan Doku wächst die Erwartung einer zweiten operativen Welle, basierend auf den Aussagen der 12 inhaftierten Verdächtigen. Barış Terkoğlu teilte mit den Worten „Es könnte neue Festnahmen geben“ brisante Informationen über den Verlauf des Falls.

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Erwartung einer zweiten Welle im Fall Gülistan Doku: 'Es könnte neue Festnahmen geben'

Die Ermittlungen zum Verschwinden von Gülistan Doku haben in den letzten Tagen deutlich an Fahrt gewonnen. In einer Sendung bei Sözcü TV erörterten die Journalisten Barış Terkoğlu und Özlem Gürses die jüngsten Entwicklungen in der Ermittlungsakte. Barış Terkoğlu behauptete, dass aufgrund der Aussagen der Verdächtigen eine zweite operative Welle zu erwarten sei.

12 VERDÄCHTIGE WEISEN AUF ANDERE PERSONEN HIN

Barış Terkoğlu berichtete von einer bemerkenswerten Entwicklung im Fall Gülistan Doku, in dem bisher 12 Personen inhaftiert wurden. Terkoğlu erklärte, dass die inhaftierten Verdächtigen in ihren Aussagen auf weitere Namen hinweisen würden: „Diese 12 Personen zeigen auf andere Namen.“ Laut Terkoğlu wird im Zusammenhang mit diesen Aussagen mit weiteren Festnahmen gerechnet.

Den Aussagen zufolge sollen Kameras an toten Winkeln in Tunceli unmittelbar nach dem Vorfall ausgetauscht worden sein. Wie Terkoğlu weiter ausführte, hinterfragten die inhaftierten Verdächtigen das Verschwinden der Kameras. Als sie den damaligen Gouverneur von Tunceli, Tuncay Sonel, dazu befragten, fiel dessen Antwort bemerkenswert aus: „Das hat nichts mit mir zu tun, das ist eine Angelegenheit der Polizei“, sagte er. Terkoğlu betonte: „Diese Antwort wirft eine wichtige Frage bezüglich der Polizei auf“ und deutete damit an, dass der Vorfall eine tiefere Dimension innerhalb der Sicherheitsbehörden habe.

ZWEITE OPERATIVE WELLE STEHT BEVOR

Barış Terkoğlu gab an, dass aufgrund der Aussagen der 12 Personen eine zweite operative Welle erwartet werde. Die Verdächtigen hätten Namen einiger Personen und Beamter genannt und damit Hinweise auf bevorstehende Operationen gegen diese gegeben. Den Informationen von Terkoğlu zufolge hätten einige dieser Personen im Zusammenhang mit dem Vorfall Aussagen wie „Nicht ich, sondern er“ gemacht. Das bedeutet, die Beschuldigten haben auf andere Personen hingewiesen, die eine Rolle bei dem Vorfall gespielt haben sollen.

POLIZEI UND PERSONENSCHÜTZER GENANNT

Die Ermittlungen, deren Hintergründe zunehmend klarer werden, umfassen auch hochrangige Namen aus der Polizei und der staatlichen Bürokratie. Es wird erwartet, dass auch einige ehemalige Beamte der Polizei von Tunceli sowie Personenschützer des damaligen Gouverneurs ins Visier dieser Operationen geraten. Laut Terkoğlu wurde bereits ein Personenschützer festgenommen, doch seien auch Namen weiterer Personenschützer gefallen, gegen die nun ebenfalls Operationen eingeleitet werden sollen.

AUCH BÜROKRATEN UND BEAMTE GENANNT

Barış Terkoğlu wies darauf hin, dass die Ermittlungen auch eine bürokratische Dimension hätten. In diesem Zusammenhang seien auch der damalige Chefarzt sowie einige Personen innerhalb des Krankenhauses genannt worden. Es wird erwartet, dass diese dritten Personen, bei denen es sich um Beamte handelt, ebenfalls in den Verlauf der Ermittlungen einbezogen werden und die Operationen auch diese Namen umfassen werden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Gülistan Doku Barış Terkoğlu