Evren Barış Yavuz wurde aus der Haft entlassen
Gegen Evren Barış Yavuz, der aufgrund von Artikeln auf einer Internetseite inhaftiert worden war, wurde ein Haftentlassungsbeschluss erlassen.
Im ersten Prozess gegen Evren Barış Yavuz vor dem 23. Schwurgericht in Istanbul, der aufgrund eines Artikels auf einer Internetseite mit dem Titel „Warum die Aleviten eine PKK hätten haben müssen“ sowie eines Social-Media-Beitrags mit dem Wortlaut „Sie haben Kerosin verkauft“ inhaftiert worden war, wurde die Haftentlassung angeordnet.
An der Verhandlung vor dem 23. Schwurgericht in Istanbul nahmen der inhaftierte Evren Barış Yavuz sowie seine Anwälte Cansu Çifçi, Berke Sağlamcı und Hasan Bektaş teil; zudem verfolgten zahlreiche Pressevertreter die Sitzung.
In der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erstellten Anklageschrift sind Lütfü Haluk Bayraktar, Selçuk Bayraktar sowie die Baykar Makina Sanayi ve Ticaret Anonim Şirketi als „Nebenkläger“ aufgeführt. Die Staatsanwaltschaft forderte für Yavuz eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 4 Monaten bis zu 16 Jahren und 1 Monat wegen „Propaganda für eine terroristische Vereinigung“, „fortgesetzter öffentlicher Beleidigung“ sowie „öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen“.
Nach den Verteidigungsplädoyers verkündete das Gericht seine Entscheidung und ordnete die Haftentlassung von Evren Barış Yavuz an. Der Prozess wurde auf den 30. Oktober vertagt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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