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„Aktions“-Krise am Eyüpsultan Anadolu Lisesi! Zwangsferien verhängt, Lehrer suspendiert

Ungewöhnliche Maßnahmen gegen Schülerproteste am Eyüpsultan Anadolu Lisesi sorgen für Aufsehen. Schulleiter Serkan Akgöl verordnete den Schülern der 12. Klasse eine einwöchige Zwangspause, während ein Lehrer, der die Proteste unterstützte, vom Dienst suspendiert wurde.

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„Aktions“-Krise am Eyüpsultan Anadolu Lisesi! Zwangsferien verhängt, Lehrer suspendiert

Schülerproteste gegen die Nichtberücksichtigung von Lehrkräften an Projektschulen führen weiterhin zu bemerkenswerten Eingriffen. Das wohl auffälligste Beispiel für diese Maßnahmen ereignete sich am Eyüpsultan Anadolu Lisesi.  

Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, nutzte Schulleiter Serkan Akgöl eine WhatsApp-Sprachnachricht, die er am Sonntag, dem 13. April 2025, an die Klassensprecher der 12. Jahrgangsstufe sandte, um eine Wiederholung der Proteste der Vorwoche zu verhindern. Darin erklärte er: „Ihr habt eine Woche lang frei, ihr werdet nicht zur Schule kommen.“  

Schüler der 12. Klasse, die am Montagmorgen dennoch zur Schule gehen wollten, wurden auf Anweisung des Schulleiters nicht auf das Gelände gelassen. Diese Entscheidung löste unter Schülern und Eltern heftige Diskussionen aus.  

UNTERSTÜTZENDER LEHRER VOM DIENST SUSPENDIERT

Der Lehrer Hasan Koçali wurde ebenfalls vom Dienst suspendiert, da ihm vorgeworfen wurde, die protestierenden Schüler unterstützt zu haben. Grundlage für die Suspendierung war ein Bericht, den die Leiterin der Bildungsbehörde des Bezirks, Zeliha Yıldız, beim Bezirksamt eingereicht hatte.  

In dem Bericht heißt es, Koçali habe „an Protestaktionen teilgenommen, den Unterricht versäumt, verschiedene Materialien für Aktionen verwendet, die Anweisungen der Schulleitung missachtet und die Schüler dazu angestiftet, Sitzstreiks und anschließende Demonstrationen durchzuführen“. Dies habe „den Schulfrieden gestört und den Bildungsprozess beeinträchtigt“.


Nachrichtenquelle: 12punto

Eyüpsultan Anadolu Lisesi