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Fatih Altaylı kritisiert İmamoğlus Rom-Reise: 'Fragt man sich da nicht, wo der Unterschied liegt!'

Der Journalist Fatih Altaylı kritisierte die Rom-Reise des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, zu der dieser auch Journalisten mitgenommen hatte, und fragte: "Wenn man weiterhin die Fehler der AKP begeht, fragt man sich da nicht, wo der Unterschied zwischen der Opposition und der AKP liegt!"

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Fatih Altaylı kritisiert İmamoğlus Rom-Reise: 'Fragt man sich da nicht, wo der Unterschied liegt!'

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, ist für die Unterzeichnungszeremonie der Europäischen Spiele 2027, die in Istanbul stattfinden sollen, nach Rom gereist.

An İmamoğlus Rom-Reise nahmen insgesamt 73 Personen teil, darunter 36 Journalisten.

Die besagte Reise löste in der Öffentlichkeit Kritik aus. Eine dieser kritischen Stimmen kam von dem Journalisten Fatih Altaylı.

Altaylı erklärte, dass er selbst nicht zu İmamoğlus Rom-Besuch anlässlich der Unterzeichnungszeremonie für die Europäischen Spiele 2027 eingeladen worden sei und auch bei einer Einladung nicht teilgenommen hätte. Zu der umstrittenen Reise äußerte sich Altaylı wie folgt:

"Lassen Sie mich zunächst eine Korrektur vornehmen. Ertuğrul Özkök, der Ehrengast bei allen Reisen von İmamoğlu, schrieb in seinem Artikel über die Reise: 'Fatih Altaylı war ebenfalls eingeladen, konnte aber wegen eines Ausreiseverbots nicht kommen'. Ich war überrascht. Denn letzte Woche hatte er mich bei der Beerdigung von Ayten Gökçer gefragt: 'Kommst du mit nach Rom?' und ich hatte geantwortet: 'Was gibt es in Rom?'. Als er sagte: 'Es geht um die Reise von İmamoğlu', hatte ich klar gesagt, dass ich nicht eingeladen sei und auch bei einer Einladung nicht teilnehmen würde."

Altaylı, der sagte: "Journalisten gehen zu solchen Einladungen", fügte hinzu: "Aber unter einer Bedingung. Sie bezahlen ihre Hotelkosten aus eigener Tasche. Wenn es sich um ein gechartertes Flugzeug handelt, sollten sie sogar einen Beitrag zu den Flugkosten leisten. Das sollten sie. Schließlich reist man nicht, um Zeuge des wichtigsten Ereignisses der Welt zu werden. Man reist zu einer halb-touristischen Rom-Reise. Sie könnten sagen: 'Aber AKP-Gemeinden und Ministerien machen das auch'. Ja, sie tun es, aber das, was getan wird, ist nicht richtig. Wenn man weiterhin die Fehler der AKP begeht, fragt man sich da nicht, wo der Unterschied zwischen der Opposition und der AKP liegt!" 


Nachrichtenquelle: 12punto

Fatih Altaylı Ekrem İmamoğlu Rom