Frau, die ihr verstorbenes Baby auf einem Grundstück vergrub, erneut inhaftiert
In Ordu wurde eine Frau, die beschuldigt wird, ihr neugeborenes Baby auf einem Grundstück in der Nähe ihres Hauses vergraben zu haben und die bei ihrer ersten Anhörung unter Auflagen freigelassen worden war, bei ihrem vierten Gerichtstermin erneut inhaftiert.
In Ordu nahmen Polizeibeamte, die einem Hinweis nachgingen, die Mutter Bilge Ç. (27) fest, deren Tochter am 11. September 2022 zur Welt gekommen war. Da sich das Baby nicht im Haus befand, befragten die Polizeibeamten die Frau, wobei sie die Information erhielten, dass sie ihr Baby vergraben habe. Aufgrund des Geständnisses der Frau suchten die Polizeibeamten das Feld gegenüber ihrem Haus ab und bargen das Baby, das in etwas, das einem Müllbeutel ähnelte, eingewickelt vergraben worden war.
BEI DER ERSTEN ANHÖRUNG UNTER AUFLAGEN FREIGELASSEN
Die Leiche des Babys wurde zur Obduktion an das Institut für Rechtsmedizin in Ordu überstellt. Die Mutter Bilge Ç., die nach dem Vorfall vom zuständigen Haftrichter in Untersuchungshaft genommen worden war, wurde bei ihrer ersten Anhörung unter Auflagen freigelassen, wobei die Beweissicherung, die Möglichkeit einer Änderung des Straftatbestands und die bereits verbüßte Haftzeit berücksichtigt wurden.
Bei der zweiten Anhörung am 26. September 2023 wurde nach der Zeugenaussage das Plädoyer der Staatsanwaltschaft vorgetragen. In dem Plädoyer wurde beantragt, von einer Bestrafung abzusehen, da keine Tötungsabsicht vorliege und die Todesursache nicht geklärt sei. Bei der dritten Anhörung am 12. Oktober 2023 wurde die Krankenschwester S.F., die sich nach der Geburt im Krankenhaus um das Baby gekümmert hatte, als Zeugin vernommen und die Verhandlung auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.
''ICH HABE DAS BABY EINEN TAG VORHER VERGRABEN, BIS DAHIN HATTE ICH ES AUF DEM DACHBODEN AUFBEWAHRT''
Bei der vierten Anhörung, bei der zuvor auf Straffreiheit plädiert worden war, wurde Bilge Ç. erneut vernommen. Die Mutter Bilge Ç. gab in ihrer Aussage an, dass sie nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus nach Hause gekommen sei, niemand zu Hause gewesen sei und sie das Baby gebadet habe. Bilge Ç., die behauptete, eine Weile Zeit verbracht zu haben und am Abend eingeschlafen zu sein, sagte: „Als ich am Morgen aufwachte, bemerkte ich, dass das Baby nicht mehr atmete. Als ich begriff, dass es tot war, bekam ich Angst und legte es auf den Dachboden des Gebäudes, in dem ich wohnte. Bis zu dem Tag vor meiner Aussage bei der Polizeistation war das Baby auf dem Dachboden. Einen Tag vor meinem Besuch bei der Polizei habe ich das Baby gegen 01.30 Uhr an einem regnerischen Abend auf dem Grundstück schräg gegenüber dem Haus vergraben.”
HTS-DATEN ZEIGTEN SIGNALE VON VERSCHIEDENEN ORTEN NACH DER RÜCKKEHR AUS DEM KRANKENHAUS
Das Gericht legte dar, dass die HTS-Aufzeichnungen (Mobilfunkdaten) der Mutter Bilge Ç., die behauptete, nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus zu Hause gewesen zu sein und geschlafen zu haben, zu verschiedenen Zeiten Signale von unterschiedlichen Standorten im Bezirk Altınordu sowie aus dem Bezirk Perşembe empfangen hätten.
Daraufhin behauptete die Mutter Bilge Ç., das Haus nicht verlassen zu haben und erkannte die HTS-Aufzeichnungen nicht an. Das Gericht entschied, die Mutter Bilge Ç. erneut in Untersuchungshaft zu nehmen, die Beweise weiter zu sammeln und die Verhandlung auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen.
Nachrichtenquelle: İHA
Verwandte Nachrichten
Meistgelesen
Überraschende Ergebnisse zur 'neuen Partei' von Özgür Özel
Özgür Özel antwortet mit konkretem Datum zur Anzahl der Rücktritte
Waldbrand in Antalya unter Kontrolle gebracht
Huthis greifen saudischen Tanker an
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Die neue Regel auf dem Feld: Zermürbung
Operation 'Papier mit Zauber und Flüchen': Hodscha, meine Frau hat die Scheidung eingereicht
Kritische Figur aus den Epstein-Akten tot in ihrem Haus aufgefunden