Akit wieder einmal wie gewohnt: Diesmal nahmen sie Edip Akbayram ins Visier! Die Formulierung 'Ekrems Sänger' wurde verwendet
Nach dem Tod des großen Künstlers Edip Akbayram sorgte die hässliche Sprache der für ihre reaktionären Publikationen bekannten Zeitung Akit für große Empörung. Die Zeitung, die den Künstler mit der Schlagzeile „Ekrems Sänger ist gestorben“ angriff, thematisierte dabei Akbayrams frühere Äußerungen über religiöse Sekten.
Der 75-jährige Künstler Edip Akbayram, der seit dem 4. Januar in Behandlung war, ist an multiplem Organversagen verstorben.
Nach einer Lungenentzündung wurde der Künstler Edip Akbayram (75) in das Haydarpaşa Numune Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus eingeliefert, wo er aufgrund innerer Blutungen auf die Intensivstation verlegt wurde. Er befand sich seit dem 4. Januar in Behandlung und verstarb heute um 19.30 Uhr an multiplem Organversagen.
"LEIDER KONNTE ER NICHT GERETTET WERDEN"
In einer schriftlichen Erklärung der Gesundheitsdirektion der Provinz Istanbul hieß es: "Einer der wertvollen Künstler unseres Landes, Edip Akbayram, ist trotz aller medizinischen Eingriffe im Haydarpaşa Numune Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus, wo er seit etwa zwei Monaten behandelt wurde, verstorben. Unser medizinisches Personal hat ihm die bestmögliche Pflege und Behandlung zukommen lassen, doch trotz aller Bemühungen konnte er leider nicht gerettet werden. Wir wünschen dem Verstorbenen Gottes Gnade und sprechen seiner Familie, seinen Angehörigen und der Kunstwelt unser Beileid aus."
Nach dem Tod des 75-jährigen Meisterkünstlers griff Akit, bekannt für seine regierungsnahen und reaktionären Publikationen, Akbayram mit einer hässlichen Sprache an.
Akit titelte über Edip Akbayram: 'Ekrems Sänger Edip Akbayram ist gestorben'.
In dem Bericht wurde an Akbayrams frühere Haltung gegenüber Sekten erinnert und die Aussage zitiert: ''Trotz des Terroranschlags bei TUSAŞ sagte er bei einem Konzert der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), dass sie Sekten behindern würden, und bezeichnete sie als 'soysuzlar' (wurzellose/verkommene Menschen)''.
Gleichzeitig wurde in ihrem auf der Website veröffentlichten Bericht auf die Worte von Präsident Erdoğan verwiesen: „Ein Künstler spricht durch seine Kunst, er betreibt keine Schmeichelei. Das sind Möchtegern-Künstler.“ Zudem wurde Akbayrams Antwort zitiert: „Ich habe diese Bezeichnung als Möchtegern-Künstler sogar als eine Ehre für mich betrachtet.“
Diese von Akit verwendete Sprache stieß in weiten Teilen der Öffentlichkeit auf Empörung.
Nachrichtenquelle : 12punto
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