Ali Erbaş' Plan zur Sicherung seines Postens... Er wird für Unmut sorgen
Es wird behauptet, dass der Präsident für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, dessen Amtszeit am 17. September 2025 endet, darauf abzielt, durch kontroverse Predigten eine „Wahrnehmung der Opferrolle“ zu erzeugen, um im Amt zu bleiben.
Die Amtszeit des Präsidenten für religiöse Angelegenheiten, Prof. Dr. Ali Erbaş, endet am 17. September 2025. Erbaş wurde 2017 an die Spitze des Diyanet berufen und 2021 ein zweites Mal ernannt. Erbaş, der seit acht Jahren im Amt ist, stand in dieser Zeit häufig aufgrund seiner Äußerungen in Predigten in der Kritik.
ZWEI AMTSZEITEN ABGESCHLOSSEN
Gemäß den geltenden Vorschriften können Präsidenten für religiöse Angelegenheiten maximal zwei Amtszeiten absolvieren. Mit dem Übergang zum Präsidialsystem im Jahr 2018 wurde die Amtszeit auf 4 Jahre verkürzt. In diesem Rahmen wird Erbaş seine zweite Amtszeit vollständig erfüllt haben.
Nach Informationen aus politischen Kreisen, über die Sözcü berichtet, wird behauptet, dass Erbaş in seinen jüngsten Predigten gesellschaftliche Sensibilitäten gezielt hervorhebt und auf diese Weise ein „Gefühl der Benachteiligung“ erzeugt. In Ankara wird kommentiert, dass diese Strategie darauf abziele, den Boden für eine Verlängerung der Amtszeit von Erbaş zu bereiten.
Ali Erbaş verteidigte sich gegen die geäußerte Kritik mit dem Argument, er behandle in seinen Predigten religiöse Themen und werde deshalb zur Zielscheibe. Erbaş verteidigte sich mit den Worten: „Wir erklären die Religion, werden aber angegriffen.“
Die Predigten, die das Diyanet in den letzten drei Wochen veröffentlicht hat, haben in der Gesellschaft ein breites Echo hervorgerufen:
Predigt zur Kleidung: Es wurde gesagt: „Kurze Kleidung zu tragen ist haram, und wer dazu schweigt, lädt Schuld auf sich.“ Kurz darauf wurde eine junge Frau in Istanbul, die kurze Kleidung trug, angegriffen.
Predigt zum Urlaub: Es wurden die Worte verwendet: „Einige Urlaubsorganisationen haben einen Zustand erreicht, der fernab von der Sensibilität für das Erlaubte und Verbotene ist und in dem fleischliche Begierden und Wünsche keine Grenzen kennen.“
Predigt zum Erbe: Mit der Aussage „Mädchen vom Erbe auszuschließen, ist eine Verletzung der Rechte der Gläubigen. Es ist ebenfalls eine Verletzung der Rechte der Gläubigen, wenn Mädchen mit dem von Gott bestimmten Anteil nicht zufrieden sind“, wurde eine kontroverse Debatte über die Erbteilung angestoßen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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