Aussagen des US-Botschafters zu „Eine Nation, eine Armee“ verärgern syrische PKK
Die Äußerungen des US-Botschafters in Ankara und Sondergesandten für Syrien, Thomas Barrack, in denen er sich mit der Betonung von „Ein Land, eine Nation, eine Armee“ gegen den Föderalismus aussprach, haben bei den von der PKK/YPG angeführten Syrischen Demokratischen Kräften für Unmut gesorgt.
Die jüngste Erklärung von Thomas Barrack, dem US-Botschafter in Ankara und zugleich Sondergesandten für Syrien, hat in der Region für Aufsehen gesorgt. Barrack stellte sich klar gegen die Forderungen nach einer unabhängigen Verwaltung durch die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), deren Rückgrat die Terrororganisation PKK/YPG bildet, und erklärte: „Wir schulden ihnen nicht das Recht, innerhalb eines Staates eine eigene unabhängige Verwaltung aufzubauen. Wir verfolgen den Ansatz eines einzigen Landes, eines einzigen Volkes und einer einzigen Armee.“
Barrack wies zudem darauf hin, dass die Verhandlungen der SDF mit der Regierung in Damaskus gescheitert seien, und warnte, dass sie bei einer Verzögerung der Integration sowohl mit der Türkei als auch mit der syrischen Regierung in weitere Schwierigkeiten geraten könnten.
Auf diese Äußerungen reagierte die SDF scharf. In einer Stellungnahme wurde eine inklusive Verfassung gefordert, in der alle ethnischen und konfessionellen Gruppen in Syrien gleichberechtigt vertreten sind, wobei folgende Worte fielen:
„Wir wollen ein echter Partner beim Wiederaufbau Syriens sein. Dies ist nur durch eine pluralistische Verfassung möglich, die die Rechte aller garantiert.“
„WIR SPRECHEN NICHT VON FÖDERALISMUS, SONDERN VON DEZENTRALISIERUNG“
Riyad Dirar, Ko-Vorsitzender des Syrischen Demokratischen Rates (SDM), dem politischen Arm der SDF, antwortete direkt auf Barracks Worte. In seiner Erklärung sagte Dirar:
„Wir sind nicht für Föderalismus, sondern für Dezentralisierung. Dieses System ermöglicht es den Regionen, ihre eigenen lokalen Verwaltungen aufzubauen, während sie gleichzeitig mit Damaskus verbunden bleiben, ohne den Kontakt zu den zentralen Institutionen zu verlieren. Dieses Modell wird zum regionalen Frieden beitragen.“
İlham Ahmed, Ko-Vorsitzende der Abteilung für Außenbeziehungen in Nordostsyrien, gab ebenfalls eine diplomatischereStellungnahme zum Prozess abund betonte die konstruktive Rolleinternationaler Akteure:„Wir begrüßen die Unterstützung der USA und Frankreichs für eine politischeLösung. Jedoch führen die in letzter Zeitin einigen offiziellen Erklärungen zunehmenden Hassredenund Verratsvorwürfe dazu, dass die Grundlage für einen Dialog geschwächt wird.Wir hoffen, dass dieser Prozess mit einem konstruktiven Ansatz voranschreitet.“ Sie äußerte sich in diesem Sinne.
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Überraschende Ergebnisse zur 'neuen Partei' von Özgür Özel
Die PKK-Öffnung und der Weg von Özgür Özel!..
Wie haben die Zeitungen den Abschied von Özgür Özel von der CHP bewertet?
Er tötete seine Ehefrau durch einen Schnitt in den Hals: Die Kinder wurden Zeugen der Tat
Was hat die CHP getan?
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Die neue CHP gegen die CEHAPE
Brand im TUSAŞ-Motorenwerk in Eskişehir unter Kontrolle
Von der Selbstwirksamkeit zur Hilflosigkeit
Erste Reaktion von Kılıçdaroğlu auf Özgür Özels Ankündigung einer neuen Partei