Das Archiv vergisst nicht... Social-Media-Beiträge der Tochter von Ali Erbaş über die FETÖ sorgen für Aufsehen
Die Social-Media-Beiträge von Merve Safa Likoğlu, der Tochter des Präsidenten für religiöse Angelegenheiten (Diyanet) Ali Erbaş, über den Anführer der Fetullahistischen Terrororganisation (FETÖ), Fetullah Gülen, sind erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Es wurden Nachrichten von Likoğlu bekannt, in denen sie die FETÖ lobte, die Medienorgane der Organisation unterstützte und Gülen als „Hocaefendi“ (Meister/Lehrer) bezeichnete.
Die Social-Media-Beiträge von Merve Safa Likoğlu, der Tochter des Leiters der Religionsbehörde (Diyanet) Ali Erbaş, über den Anführer der Fetullahistischen Terrororganisation (FETÖ), Fetullah Gülen, sind erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Nachrichten, in denen Likoğlu die FETÖ lobte, die Publikationsorgane der Organisation unterstützte und Gülen mit „Hocaefendi“ ansprach, lösten Empörung aus.
BEITRÄGE WURDEN BEKANNT
Die Beiträge, die aus der Zeit vor dem Putschversuch vom 15. Juli stammen sollen, wurden als Zeichen dafür gewertet, dass Likoğlu damals eine Haltung einnahm, die der FETÖ-Struktur nahestand.
In einem Beitrag aus der Zeit der Krise um die privaten Nachhilfeschulen (Dershaneler) schrieb Likoğlu: „Bruder, verfolgst du Herkül Nağme nicht? Hocaefendi spricht alles sehr offen aus. Ich habe ihn sogar noch nie so offen sprechen sehen.“
In einem weiteren Beitrag lobte Likoğlu die FETÖ-Zeitung Zaman mit den Worten: „Wir haben sie nicht aus der Hand gelegt. Danke Zaman. Danke Yeni Bahar.“ Zudem lobte sie den zur FETÖ gehörenden Verein „Kimse Yok Mu“ und schrieb: „Der Verein Kimse Yok Mu ist in Syrien, auf den Philippinen, in Van. Wir können nicht sagen, dass wir sie nicht erreichen konnten oder nicht dorthin reisen konnten. Sie alle sind unsere Menschen.“
LIEẞ FRAGEN UNBEANTWORTET
Dem Bericht von Deniz Ayhan von der Zeitung Sözcü zufolge lösten die Beiträge nach ihrem Bekanntwerden eine Welle der Empörung in den sozialen Medien aus.
Bürger stellten Fragen wie: „Stammen die Tweets, in denen der FETÖ-Anführer gelobt wird, von Ihnen?“ oder „Wer hat Ihnen die Zeitung Zaman in die Hand gegeben?“. Likoğlu beantwortete diese Fragen jedoch nicht und löschte die umstrittenen Beiträge umgehend.
ÄNDERTE IHR KONTO
Es wurde bekannt, dass Likoğlu nach dem Bekanntwerden ihrer Beiträge den Namen ihres Social-Media-Kontos änderte und ein neues Konto eröffnete. Die alten Beiträge kursieren jedoch weiterhin in den sozialen Medien.
Die Beiträge von Likoğlu erregten insbesondere deshalb Aufmerksamkeit, weil sie nur wenige Tage vor dem Prozess vom 17./25. Dezember verfasst wurden.
Hier sind die FETÖ-Beiträge von Merve Safa Likoğlu, der Tochter des Leiters der Religionsbehörde Ali Erbaş:
Nachrichtenquelle : 12punto
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