Geständnis über Drogen- und Sexpartys in einer Villa am Bosporus: Informant nennt 20 Namen
Im Rahmen der in Istanbul gegen Prominente geführten Drogenermittlungen sind durch die Aussage von Atilla Aydın, der als Barkeeper auf den 48 Stunden andauernden Partys arbeitete, brisante Vorwürfe und Namen ans Licht gekommen. Aydın behauptete, dass zahlreiche prominente Persönlichkeiten an diesen Veranstaltungen teilgenommen hätten.
Im Rahmen der seit einiger Zeit von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten und in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen sorgenden Drogenoperationen gegen Prominente kommen weiterhin neue Informationen ans Licht.
Zuletzt wurde bekannt, dass der Barkeeper Atilla Aydın, der angeblich bei den illegalen Partys mit prominenten Gästen tätig war, sich bei der Staatsanwaltschaft gemeldet hat und als Informant aussagt.
ER NANNTE 20 PROMINENTE NAMEN
Aydın behauptete, dass insgesamt 20 prominente Persönlichkeiten, darunter 14 Frauen und 6 Männer, an den tagelangen Partys in einer luxuriösen Villa am Bosporus teilgenommen hätten. Zudem gab er an, dass die Telefone der Teilnehmer in verschlossenen Schränken aufbewahrt wurden und die Veranstaltung nach bestimmten Regeln ablief.
Laut der Aussage des Barkeepers bei der Staatsanwaltschaft dauerten die besagten Partys etwa 48 Stunden ohne Unterbrechung an.
Insbesondere die am 26. Oktober 2025 veranstaltete Geburtstagsparty soll sogar noch länger gedauert haben. Aydın erklärte, dass Drogenkonsum während der Partys weit verbreitet war, und berichtete von Kokainresten und zusammengerollten Geldscheinen in verschiedenen Ecken des Hauses:
„Auf dem Boden lagen zusammengerollte Geldscheine. In den Zimmern gab es Leute, die Drogen konsumierten. In den Toiletten fand man Kokainreste an den Rändern der Wasserhähne. Überall im Haus sahen wir Leute, die Drogen nahmen.“
Unter den Teilnehmern der Party sollen sich verschiedene Social-Media-Phänomene, Geschäftsleute und bekannte Gesichter der Klatschwelt befunden haben.
Die von Aydın genannte Liste enthält folgende Namen:
Merve Taşkın, Şeyma Subaşı, Burak Ateş, Şevval Şahin, Buse İskenderoğlu, Lerna Elmas, Eliz Sakuçoğlu, Özge Ertöz, İrem Aksaç, Mehmet Can Çelik, Mert Ayaydın, Murat Han Günal, Cengiz Can Atasoy, Yusuf Tekin, Süreyya Arioba, Asil Mert Çadırcı, Burak Altındağ, Ege Mutaf, Sandıra Alazoğlu und Suranaz Şahin
Aydın gab an, dass er innerhalb von zwei Jahren als Barkeeper bei 20 verschiedenen Partys anwesend war und dass nach den Veranstaltungen auf den Tischen und in den Gläsern intensiv Drogenrückstände gefunden wurden. Er räumte zudem ein, in diesem Umfeld selbst Substanzen konsumiert zu haben.
Aydın fügte seiner Aussage noch Folgendes hinzu:
„Ich habe die Drogen bei diesen Partys genommen, um durchzuhalten. Ich empfinde deswegen tiefe Reue. Ich beantrage meine Freilassung.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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