Nach tödlichem Unfall: Zehra Kınık bietet trauernder Familie Geld an
Es wurde bekannt, dass Fatma Zehra Kınık Demir, die Tochter des ehemaligen Kızılay-Präsidenten Kerem Kınık, der Familie des 17-jährigen Batın Barlasçeki, dessen Tod sie verursacht hat, Geld angeboten hat, um eine Einigung zu erzielen. Die Familie lehnte das Angebot ab und rief die Öffentlichkeit zur Unterstützung auf.
Während der Prozess gegen Fatma Zehra Kınık Demir, die Tochter des ehemaligen Kızılay-Präsidenten Kerem Kınık, wegen des Unfalls vom 9. Juli 2024, bei dem der 17-jährige Batın Barlasçeki ums Leben kam, andauert, ist eine neue Entwicklung in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.
Wie İsmail Arı von Birgün berichtet, gab die Familie Barlasçeki an, dass die Angeklagte Kınık Demir ihnen Geld angeboten habe.
Kübra Doğan, die Tante von Batın Barlasçeki, erklärte in einer Stellungnahme, dass die Gegenseite versucht habe, durch das Angebot eines Schmerzensgeldes eine Einigung im laufenden Gerichtsverfahren zu erzielen. Doğan sagte dazu:
„Ich bin die Tante von Batın, der bei dem von Fatma Zehra Kınık verursachten Unfall ums Leben kam. Wir kämpfen seit 9 Monaten für Gerechtigkeit. Obwohl Kınık mehrfach zu 100 Prozent als schuldig befunden wurde, hat sie bisher keine Strafe erhalten. Mehr noch, mit diesem Mut hat sie einen zweiten Unfall verursacht. Jetzt hat ihr Anwalt unseren Anwalt angerufen und mitgeteilt, dass sie ein Schmerzensgeld anbieten und sich einigen wollen. Wir wollen keine Verhandlungen, wir wollen Gerechtigkeit. Meine Schwester hat ihr Kind verloren, ihr Leben ist zerstört. Dieser Schmerz ist mit Geld nicht aufzuwiegen.“
BIS ZU 15 JAHRE HAFT GEFORDERT
Gegen Fatma Zehra Kınık Demir wurde ein Verfahren wegen „fahrlässiger Tötung und Körperverletzung“ mit einer Strafandrohung von bis zu 15 Jahren Haft eröffnet. Im Prozess vor dem 8. Schwurgericht von Istanbul-Anadolu, in dem Kınık Demir auf freiem Fuß verhandelt wird, hat auch die Abteilung für Verkehrsmedizin des Instituts für Rechtsmedizin (Adli Tıp Kurumu) ein Gutachten erstellt. In dem Bericht wurde betont, dass die Angeklagte die Hauptschuld trägt.
Dennoch wurde der Antrag der Familie Barlasçeki und ihrer Anwälte auf Inhaftierung vom Gericht abgelehnt.
NOCH EIN UNFALL MIT DEMSELBEN FAHRZEUG
Es stellte sich heraus, dass der Unfall, in den Fatma Zehra Kınık Demir verwickelt war, nicht der einzige Vorfall blieb. Am 3. Februar 2025 war das Fahrzeug mit dem Kennzeichen 34 FKJ 390, das ebenfalls der Familie Kınık gehört, in Istanbul-Beykoz in einen weiteren Unfall mit Sachschaden verwickelt. Augenzeugen zufolge saß erneut Fatma Zehra Kınık Demir am Steuer. Die Person, die am Unfallort eintraf, war wieder Kerem Kınık.
Ein interessantes Detail zu dem Unfall ist, dass auch der Unfall vom 9. Juli 2024, bei dem Batın Barlasçeki ums Leben kam, mit demselben Fahrzeug begangen wurde.
Kübra Doğan, die Tante von Batın Barlasçeki, appellierte am Ende ihrer Erklärung wie folgt:
„Wir danken allen, die uns bis heute zur Seite gestanden haben. Wir möchten in diesem Prozess nicht allein gelassen werden. Fatma Zehra Kınık muss sich wie jeder andere Straftäter vor der Justiz verantworten. Jede nicht gewährte Gerechtigkeit öffnet Tür und Tor für neue Verbrechen. Bitte seid unsere Stimme.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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