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Salmonella-Skandal: Bis zu 20 Jahre Haft nach tödlicher Kumpir-Vergiftung gefordert

Die Ermittlungen zum Tod von Servet Polat, der nach dem Verzehr einer Kumpir im Bezirk Buca in Izmir an einer Vergiftung verstarb, wurden abgeschlossen. Gegen den Geschäftsinhaber wurde nach dem Nachweis von Salmonellen Klage mit einer Forderung von bis zu 20 Jahren Haft eingereicht.

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Salmonella-Skandal: Bis zu 20 Jahre Haft nach tödlicher Kumpir-Vergiftung gefordert

Die Generalstaatsanwaltschaft Izmir hat gegen den inhaftierten Angeklagten N.D. Anklage wegen des Todes von Servet Polat erhoben, die nach dem Verzehr von Kumpir in einem Betrieb in Buca zusammen mit ihrer Familie gesundheitliche Probleme erlitt und innerhalb von zwei Tagen verstarb.

Salmonella-Skandal: Bis zu 20 Jahre Haft nach tödlicher Kumpir-Vergiftung gefordert

TOD DURCH LEBENSMITTELVERGIFTUNG

In der Anklageschrift wird unter Berufung auf den Bericht des 1. Spezialausschusses des Instituts für Rechtsmedizin des Justizministeriums festgehalten, dass der Tod von Polat laut makroskopischen und histopathologischen Untersuchungen der inneren Organe infolge einer "Lebensmittelvergiftung" eingetreten ist.

Salmonella-Skandal: Bis zu 20 Jahre Haft nach tödlicher Kumpir-Vergiftung gefordert

SALMONELLEN NACHGEWIESEN

Im Untersuchungs- und Analysebericht der Lebensmittelkontroll-Laborleitung Izmir des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft wurde zudem festgestellt, dass in der Kumpir-Probe Salmonellen-Bakterien nachgewiesen wurden. In der Anklageschrift wurde vermerkt, dass der im Betrieb zum Verkauf angebotene Kumpir Salmonellen enthielt und somit eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellte.

Gegen den Geschäftsinhaber N.D. wurde wegen des Todes von Servet Polat und der Vergiftung weiterer Kläger eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren wegen "fahrlässiger Tötung" sowie bis zu 5 Jahren wegen "Handels mit verdorbenen oder veränderten Lebensmitteln" gefordert.

Die Anklageschrift wurde beim Schwurgericht Izmir eingereicht.

Salmonella-Skandal: Bis zu 20 Jahre Haft nach tödlicher Kumpir-Vergiftung gefordert

WAS WAR PASSIERT?

Die in Buca lebende Bahar Zeyrek, ihre Mutter Servet Polat und ihr 11-jähriger Sohn Gökhan Zeyrek hatten am 28. Dezember 2024 in einem Betrieb im Stadtteil Efeler Kumpir gegessen. Die Familie begab sich am selben Tag wegen Erbrechens und Durchfalls in das Buca Seyfi Demirsoy Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus und kehrte nach der Behandlung nach Hause zurück.

Da die Beschwerden am nächsten Tag anhielten, suchten Mutter, Tochter und Enkel erneut das Krankenhaus auf und wurden nach einer Behandlung in der Notaufnahme wieder entlassen.

Nachdem Servet Polat zwei Tage nach dem Vorfall tot in der Toilette ihres Hauses aufgefunden wurde, erstattete die Familie Anzeige gegen den Betrieb. Der festgenommene Geschäftsinhaber N.D. wurde wegen "fahrlässiger Tötung" inhaftiert.


Nachrichtenquelle : 12punto

Izmir Kumpir