Vier Angeklagte im Fall Narin in verschiedene Gefängnisse verlegt! Der Grund ist bekannt
Im Mordfall Narin Güran gibt es neue Entwicklungen. Vier der am Mord beteiligten Angeklagten wurden in verschiedene Gefängnisse in der Türkei verlegt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um mögliche Geständnisse unter den Angeklagten zu fördern, und wird als kritischer Schritt zur Aufklärung des Mordes bewertet. Zudem gab es vom Gericht eine Antwort auf die Diskussionen darüber, ob Narin Güran den Pfad tatsächlich hinaufgegangen ist.
Im Zusammenhang mit dem Tod der achtjährigen Narin Güran hatte das Schwurgericht Enes Güran und Yüksel Güran zu lebenslanger Haft verurteilt; Salim Güran wurde nach Erzurum und Nevzat Bahtiyar nach Adana verlegt. Während die Entscheidung des Berufungsgerichts abgewartet wird, wurde erklärt, dass diese Verlegungen vorgenommen wurden, um mögliche Geständnisse unter den Angeklagten zu fördern.
WARUM WURDEN DIE ANGEKLAGTEN IN VERSCHIEDENE GEFÄNGNISSE VERLEGT?
Es wurde darauf hingewiesen, dass die Bestätigung oder Aufhebung des Urteils des 8. Schwurgerichts von Diyarbakır oder eine Erhöhung der gegen Nevzat Bahtiyar verhängten Strafe die drei möglichen Szenarien sind, die vom Berufungsgericht geprüft werden.
Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Verlegung der Angeklagten in getrennte Gefängnisse es den Tätern ermöglichen könnte, sich mit ihrem Gewissen auseinanderzusetzen und die Wahrheit zu gestehen, insbesondere wenn sie isoliert sind.
Eines der am meisten diskutierten Themen bei diesem schrecklichen Mord war: "Ist Narin, nachdem sie sich von ihren Cousins getrennt hatte, den Pfad zu ihrem Haus hinaufgegangen oder nicht?"
IST SIE DEN PFAD HINAUFGEGANGEN?
In dem Prozess, in dem die Mutter Yüksel Güran, der Bruder Enes Güran, der Onkel Salim Güran sowie der Nachbar Nevzat Bahtiyar, der das kleine Mädchen im Bach vergrub, wegen Mordes angeklagt sind, kam die Diskussion um den Pfad häufig zur Sprache.
Das Gericht, das die 944-seitige schriftliche Urteilsbegründung verfasste, in der die Mutter Yüksel, der Bruder Enes und der Onkel Salim Güran zu lebenslanger Haft verurteilt wurden und der Nachbar Nevzat Bahtiyar eine Strafe von 4 Jahren und 6 Monaten erhielt, antwortete auf die Diskussionen um den Pfad.
In der vom 8. Schwurgericht Diyarbakır verfassten Urteilsbegründung wurden bezüglich des umstrittenen Pfades folgende Aussagen gemacht:
"Wie im erstellten Bericht angegeben, war 1,5 Minuten nach dem letzten Sichtungsmoment auf der Schulkamera eine bewegliche dunkle Gestalt auf dem Pfad in Richtung Haus und Stall zu sehen.
Es wurde angegeben, dass diese Gestalt aufgrund der dunklen Kleidung und der Wahrnehmung als klein und dünn das Opfer sein könnte; zudem wurde ein bewegliches schwarzes Element im unteren Bereich des Stalls festgestellt."
Im vorgelegten Bericht wurde festgestellt, dass es sich bei der besagten Bewegung nicht um eine Pixelstörung, sondern um eine echte lebendige Bewegung handelte. Angesichts dieser Situation hat unser Gericht akzeptiert, dass es sich bei der betreffenden dunklen Gestalt um eine lebendige und echte menschliche Bewegung handelte.
Daher wurde bei der Untersuchung im erstellten Bericht verstanden, dass sich diese Gestalt in Richtung des Stall- und Hausbereichs bewegte und das bewegliche Element anschließend verschwand. Angesichts dieser Feststellung, die mit der Schulkamera übereinstimmt, wurde von unserem Gericht als erwiesen angesehen, dass das Opfer Narin den Pfad hinaufging und sich in Richtung des Hauses und des dazugehörigen Stalls begab."
Nachrichtenquelle : 12punto
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