Vorläufiger Autopsiebericht von Ece Gürel veröffentlicht: Zahlreiche Zecken am Körper gefunden
Der vorläufige Autopsiebericht von Ece Gürel, die vier Tage nach ihrem Verschwinden im Belgrader Wald gefunden wurde und gestern im Krankenhaus verstarb, liegt nun vor.
Nach Abschluss der Autopsie durch das Institut für Rechtsmedizin liegt nun der vorläufige Autopsiebericht der 36-jährigen Landschaftsarchitektin Ece Gürel vor, die am 6. März um 01:15 Uhr in einem unwegsamen Waldgebiet gefunden und anschließend im Maslak Acıbadem Krankenhaus für verstorben erklärt wurde.
Im Bericht wird festgehalten, dass bei der radiologischen Untersuchung von Gürel keine metallischen Objekte festgestellt werden konnten, die auf eine Schussverletzung hindeuten würden.
Bei der äußeren Untersuchung wurden an verschiedenen Körperstellen zahlreiche Ekchymosen und Schürfwunden festgestellt, die vermutlich durch Gestrüpp und Stürze verursacht wurden; es wurden jedoch keine Anzeichen für ein schweres Trauma vermerkt, das unmittelbar zum Tod geführt haben könnte.
Dem Bericht zufolge wurden bei der Autopsie zahlreiche Zecken am Körper von Gürel gefunden; das Ergebnis der mikrobiologischen Untersuchung auf Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber fiel negativ aus.
Bei der Autopsie wurden unter der Haut, im Weichgewebe und in den Organen Befunde festgestellt, die mit Blutungen und Schockzuständen infolge eines Multiorganversagens vereinbar sind, sowie Befunde im Magen, die auf eine Kälteeinwirkung (Hypothermie) hindeuten.
Bei der inneren Untersuchung von Gürel wurden keine Anzeichen gefunden, die auf einen akuten sexuellen Übergriff hindeuten; zudem wurden biologische, toxikologische und histopathologische Proben entnommen.
Im vorläufigen Autopsiebericht wird festgehalten, dass der Tod von Gürel nach den bisherigen radiologischen Untersuchungen, der Leichenschau und der Autopsie vorläufig auf Kälteeinwirkung (Hypothermie) und die daraus resultierenden Komplikationen zurückgeführt wird. Eine endgültige Aussage zur Todesursache könne jedoch erst nach Abschluss der Laboranalysen der entnommenen Proben getroffen werden.
WAS WAR PASSIERT?
Gürel hatte am Sonntag, dem 2. März, ihr Haus im Stadtteil Kağıthane Gültepe mit der Ankündigung verlassen, den Belgrader Wald besuchen zu wollen, und galt seitdem als vermisst. Nach der Vermisstenanzeige ihrer Angehörigen wurde eine groß angelegte Suchaktion unter Beteiligung zahlreicher Rettungskräfte im Wald eingeleitet.
Das Mobiltelefon und einige persönliche Gegenstände von Gürel wurden am 4. März während der Sucharbeiten im Belgrader Wald gefunden.
Nach viertägiger Suche wurde Gürel in der Nacht zum 6. März um 01:15 Uhr in einem unwegsamen Waldgebiet aufgefunden, auf die Intensivstation des Maslak Acıbadem Krankenhauses eingeliefert und verstarb dort trotz aller medizinischen Bemühungen.
Die Beisetzung von Gürel fand heute nach dem Nachmittagsgebet in der Güneşli Merkez Moschee in Bağcılar auf dem Kocasinan-Friedhof statt.
Nachrichtenquelle : 12punto
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