Vormundschafts-Schock für İnan Kıraç: 128-Millionen-Deal über sein Vermögen
Nachdem für den 87-jährigen Geschäftsmann İnan Kıraç aufgrund mangelnder geistiger Zurechnungsfähigkeit ein Vormund bestellt wurde, ist eine große rechtliche und finanzielle Krise ausgebrochen. Alle Anwälte von Kıraç wurden entlassen; stattdessen wurde beschlossen, einem Anwalt aus Çorum eine Zahlung in Höhe von 128 Millionen Lira zu leisten.
Für den prominenten türkischen Geschäftsmann und Angehörigen der Koç-Familie, İnan Kıraç, wurde vom 2. Friedensgericht in Anadolu ein Vormund bestellt, da seine Geschäftsfähigkeit als nicht mehr gegeben erachtet wurde.
Während die Diskussionen über den Gesundheitszustand des 87-jährigen Kıraç die Öffentlichkeit beschäftigen, sind nach dieser Entscheidung sowohl innerfamiliäre Spannungen als auch neue Vorwürfe bezüglich der Vermögensverwaltung aufgekommen.
Es ist bekannt, dass İnan Kıraç sich seit langem in einem Rechtsstreit mit seiner Tochter İpek Kıraç befindet. Kıraç war mit Emine Alangoya verheiratet, die viele Jahre als Buchhaltungsleiterin bei der Koç Holding tätig war.
Diese Ehe wurde jedoch nach der Vormundschaftsentscheidung vom Gericht annulliert. Emine Alangoya brach ihr Schweigen und bezeichnete die Geschehnisse als eine „Verschwörung“.
ALANGOYA: ER WOLLTE SEIN VERMÖGEN AN STIFTUNGEN SPENDEN UND WURDE ZUM ZIEL
Alangoya äußerte sich in einer Erklärung wie folgt:
„İnan Bey traf die Entscheidung, sein gesamtes Vermögen der Galatasaray-Bildungsstiftung, deren Gründer er ist, sowie der nach ihm benannten İnan-Kıraç-Stiftung zu spenden. Nach dieser Entscheidung begann eine Kette von Ereignissen. Infolge der von seiner Tochter eingereichten Klagen wurde ein Vormund bestellt. Dass er sein Vermögen an Stiftungen spenden wollte, löste eine massive juristische und manipulative Kampagne aus.“
128 MILLIONEN FÜR ANWALT DURCH VORMÜNDER
Laut einem Bericht von Seyhan Avşar von Gerçek Gündem haben die zwei für İnan Kıraç bestellten Vormünder als erste Amtshandlung alle bisherigen bevollmächtigten Anwälte von Kıraç entlassen.
An ihre Stelle setzten sie einen bei der Anwaltskammer Çorum registrierten Anwalt namens Eşref Kaya.
Die eigentliche Entwicklung, die die Öffentlichkeit erschütterte, war jedoch das für diesen Anwalt geplante Honorar. Das Vormundschaftsgremium beschloss, dem Anwalt Eşref Kaya ein Anwaltshonorar in Höhe von sage und schreibe 128 Millionen Lira zu zahlen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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