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Streit wegen „Warum starrst du?“ in Gaziantep endet blutig: Ein zweiter Fall Ahmet Minguzzi!

In Gaziantep eskalierte ein banaler Streit auf der Straße wegen eines Blickkontakts zu einer Messerattacke. Zwei Jugendliche wurden von Gleichaltrigen niedergestochen und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Während die jugendlichen Angreifer unter gerichtlicher Aufsicht wieder auf freiem Fuß sind, wächst der Unmut der betroffenen Familien.

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Streit wegen „Warum starrst du?“ in Gaziantep endet blutig: Ein zweiter Fall Ahmet Minguzzi!

In Gaziantep wurden zwei erst 16-jährige Jugendliche nach einem verbalen Streit mit Gleichaltrigen, denen sie auf der Straße begegnet waren, Opfer einer Messerattacke. Die Auseinandersetzung, die mit der Frage „Warum starrst du?“ begann, schlug innerhalb kürzester Zeit in Gewalt um. Die jugendlichen Angreifer zogen ihre mitgeführten Messer und griffen die beiden Freunde an.

Nach dem Vorfall flohen die Angreifer vom Tatort, während nach einem Notruf aus der Bevölkerung Rettungs- und Polizeikräfte in das Gebiet entsandt wurden. Die beiden schwer verletzten Jugendlichen wurden mit Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.

ANGREIFER FESTGENOMMEN, ABER WIEDER FREI

Wie Sena Kiper Sıtacı von NTV berichtet, konnten die Polizeikräfte die vom Tatort geflohenen Angreifer kurz darauf fassen und festnehmen. Die drei festgenommenen Jugendlichen gestanden in ihren Aussagen die Tat. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurden sie jedoch unter gerichtlicher Aufsicht wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nach dieser Entscheidung äußerten die Familien der verletzten Jugendlichen vor dem Justizgebäude und in der Umgebung des Krankenhauses ihren massiven Unmut.

„MINGUZZI“-PROTEST DER FAMILIEN

Die Familien der verletzten Jugendlichen verwiesen auf den Fall des in Istanbul getöteten 16-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi und kritisierten das Justizverfahren scharf. „Soll unser Kind etwa auch sterben wie Ahmet Minguzzi?“, fragten die Angehörigen und bezeichneten die Freilassung der Angreifer als eine Verletzung der Gerechtigkeit. Die Familien betonten, dass für ihre Kinder weiterhin Lebensgefahr bestehe, und forderten die Inhaftierung der Verantwortlichen.

Bei dem Vorfall am 24. Januar im Istanbuler Stadtteil Kadıköy war der 16-jährige Mattia Ahmet Minguzzi, der mit Freunden unterwegs war, um Skateboard-Zubehör zu kaufen, in einen Streit mit den gleichaltrigen B.B. und U.B. geraten. Nachdem Minguzzi von B.B. niedergestochen worden war und zu Boden gefallen war, trat U.B. auf ihn ein.

Der schwer verletzte Jugendliche wurde ins Krankenhaus eingeliefert, verlor jedoch nach einem Überlebenskampf auf der Intensivstation am 9. Februar sein Leben. Die beiden nach dem Vorfall festgenommenen Angreifer wurden inhaftiert.


Nachrichtenquelle: 12punto

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