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Geheimnisvolle Drohne im türkischen Luftraum... Parlamentarische Anfrage der CHP

Nachdem am 15. Dezember eine unbemannte Luftfahrzeug (Drohne) in den türkischen Luftraum eingedrungen und von F-16-Kampfjets abgeschossen worden war, richtete der CHP-Sprecher Zeynel Emre Fragen an den Verteidigungsminister Yaşar Güler. Themen wie die Herkunft der Drohne, die Möglichkeit einer Provokation und Sicherheitsvorkehrungen wurden auf die Tagesordnung gesetzt.

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Geheimnisvolle Drohne im türkischen Luftraum... Parlamentarische Anfrage der CHP

Am 15. Dezember drang eine unbemannte Luftfahrzeug (Drohne) in den türkischen Luftraum ein und wurde von F-16-Kampfjets abgeschossen. Nach diesem Vorfall reichte der CHP-Sprecher Zeynel Emre eine parlamentarische Anfrage zu den Einzelheiten des Vorfalls ein und forderte Verteidigungsminister Yaşar Güler auf, den Sachverhalt zu klären.

In einer Erklärung des Verteidigungsministeriums hieß es, dass ein Luftziel, das sich dem türkischen Luftraum über dem Schwarzen Meer näherte, entdeckt und verfolgt wurde. Türkische F-16-Jets, die für die Sicherheit des Luftraums zuständig sind, wurden im Rahmen einer Alarmreaktionsmission in das Gebiet entsandt. Nach dem Vorfall wurde bekannt gegeben, dass die außer Kontrolle geratene Drohne, die sich dem Himmel über Ankara näherte, in einem Gebiet außerhalb von Wohngebieten abgeschossen wurde.

Während des Abschussvorgangs wurde der zivile Flugverkehr in der Region vorübergehend eingestellt und Starts sowie Landungen am Flughafen Ankara Esenboğa wurden ausgesetzt.

PARLAMENTARISCHE ANFRAGE DER CHP

Der CHP-Sprecher Zeynel Emre brachte das Thema nach dem Vorfall auf die Tagesordnung des Parlaments und richtete Fragen an Verteidigungsminister Yaşar Güler. Emre betonte, dass die Öffentlichkeit nach dem Abschuss der Drohne, die unerlaubt in den türkischen Luftraum eingedrungen war, korrekt informiert werden müsse.

Die von Emre gestellten Fragen lauten wie folgt:

Interventionsprozess: Wie viel Zeit verging von der Entdeckung der Drohne auf den Radarschirmen bis zu ihrer Neutralisierung? Wurde die Kapazität für eine frühzeitige Intervention vollständig ausgeschöpft?

Zugehörigkeit: Wurde festgestellt, welchem Land oder welcher Institution die abgeschossene Drohne gehört? Falls eine Identifizierung erfolgte, wurden diplomatische oder militärische Schritte unternommen?

Möglichkeit einer Provokation: Wurde angesichts der zunehmenden Spannungen im Schwarzen Meer die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Versuch der "Aufklärung", "Abtastung" oder "Provokation" handelte?

Sicherheitsbericht: Wurden die bestehenden Maßnahmen zum Schutz des Luftraums über Ankara und der kritischen Einrichtungen in der Stadt überprüft?

Zeynel Emre erklärte, dass die Antworten auf diese Fragen für die Sicherheit des türkischen Luftraums und die nationale Verteidigungspolitik von großer Bedeutung seien. Emre sagte: "Eine korrekte Information der Öffentlichkeit wird die Wirksamkeit der Maßnahmen erhöhen, die bei künftigen ähnlichen Situationen ergriffen werden."

ERKLÄRUNG DES VERTEIDIGUNGSMINISTERIUMS

Das Verteidigungsministerium erklärte nach dem Vorfall, dass die türkischen F-16-Jets die unkontrolliert näherkommende Drohne in einem Gebiet außerhalb von Wohngebieten abgeschossen hätten und dieser Eingriff erfolgt sei, um jegliche negativen Folgen zu verhindern. Das Ministerium teilte mit, dass die Sicherheit des Luftraums in der Region nach dem Vorfall gewährleistet sei und es keine diplomatischen Initiativen bezüglich des Vorfalls gebe.


Nachrichtenquelle: 12punto

Yaşar Güler Drohne Drohnenangriff