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Geldstrafe für beleidigende Fangesänge gegen Ergin Ataman

Nach den beleidigenden Fangesängen gegen Panathinaikos-Cheftrainer Ergin Ataman beim Auswärtsspiel gegen das israelische Team Maccabi Rapyd in der EuroLeague in der vergangenen Woche wurden harte Sanktionen wie eine Hallensperre und eine abschreckende Geldstrafe erwartet. Stattdessen wurde lediglich eine Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro verhängt.

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Geldstrafe für beleidigende Fangesänge gegen Ergin Ataman

In der Erklärung der EuroLeague-Organisation hieß es: „Maccabi Rapyd wurde gemäß den Disziplinarregeln der EuroLeague Basketball zu einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro verurteilt, da Fans während des Spiels gegen Panathinaikos beleidigende Gesänge angestimmt hatten.“

Die Fans von Maccabi Rapyd hatten vor und während des Spiels gegen Panathinaikos beleidigende Fangesänge gegen Cheftrainer Ergin Ataman gerichtet.

Vor der EuroLeague-Begegnung in der Menora Mivtachim Arena in Tel Aviv versammelten sich rund 300 israelische Fans am Halleneingang und äußerten beleidigende Äußerungen gegenüber Ergin Ataman, der auch Cheftrainer der türkischen Basketball-Nationalmannschaft der Männer ist, sowie gegenüber dem griechischen Team.

Die israelischen Fans setzten ihre beleidigenden Gesänge auch während des Spiels und nach Spielende fort, als Ergin Ataman in die Umkleidekabine ging. Maccabi Rapyd gewann die Partie am 24. Spieltag der EuroLeague mit 75:71.

Ergin Ataman hatte nach dem Spiel mit einer Stellungnahme auf die beleidigenden Gesänge reagiert, denen er ausgesetzt war.

Ataman betonte, dass er stolz auf sein Team sei und sagte: „Wir haben großartig gekämpft. Wir hatten viele Chancen, das Spiel zu gewinnen. Aber das ist die sportliche Seite. Die andere Seite ist: Wir als EuroLeague konkurrieren vielleicht mit der NBA, aber das hier ist kein Basketball. Wir kommen hierher, um unsere Arbeit zu machen. Wenn 10.000 Menschen hier vor der Umkleidekabine warten und mich 40 Minuten lang beschimpfen, dann ist das kein Basketball. So etwas habe ich in der NBA nicht gesehen. Das ist kein Sport. Ich mache meine Arbeit, aber während mich 10.000 bis 15.000 Menschen hier beleidigen, tun die Schiedsrichter und Offiziellen nichts. Macht nur so weiter.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Europa League Basketball Ergin Ataman Israel