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Grünes Licht vom Gericht für Martı TAG: Lizenzhindernis der Stadtverwaltung Istanbul aufgehoben

Das 7. Verwaltungsgericht Istanbul hat die Entscheidung der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Martı TAG keine Lizenz zu erteilen, für rechtswidrig erklärt. Mit diesem Urteil kann Martı TAG in Istanbul nun rechtmäßig E-Mobilitätsdienste anbieten.

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Grünes Licht vom Gericht für Martı TAG: Lizenzhindernis der Stadtverwaltung Istanbul aufgehoben

Das lang erwartete Gerichtsurteil zur Lizenzanfrage von Martı TAG, einem Anbieter von E-Scooter- und Mikromobilitätsdiensten in Istanbul, ist gefallen. Das 7. Verwaltungsgericht Istanbul stellte fest, dass die Entscheidung der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Martı TAG keine Lizenz zu erteilen, rechtswidrig sei, und ermöglichte dem Unternehmen damit die Fortsetzung seiner E-Mobilitätsdienste. Diese Entwicklung ebnet den Weg für Martı TAG, seine Aktivitäten in ganz Istanbul auf einer rechtlichen Grundlage auszuüben.

Nach der Entscheidung äußerte sich auch der Gründer und CEO von Martı, Oğuz Alper Öktem, zu dem Thema: „Die Türen in Saraçhane, die sich vor Martı geschlossen hatten, haben sich nun vor Gericht geöffnet“, sagte er.

In der Entscheidung des 7. Verwaltungsgerichts Istanbul heißt es: 

T.C.

ISTANBUL

7. VERWALTUNGSGERICHT

Es wurde festgestellt, dass die Infrastruktur für die Transportüberwachung erst nach der Ausstellung des Dokuments eingerichtet werden sollte; andernfalls würde der Kläger gezwungen, eine solche Infrastruktur aufzubauen, ohne bereits im Besitz des Dokuments zu sein, wofür es keine gesetzliche Grundlage gebe. Zudem sei es rechtswidrig, vom Kläger außerhalb der in der Richtlinie genannten Bedingungen Dokumente oder Handlungen zu verlangen. Daher wurde geschlussfolgert, dass die stillschweigende Ablehnung des Antrags auf Erteilung einer Lizenz für das elektronische Transportmanagement nicht rechtmäßig ist.

Andererseits ist es offensichtlich, dass die streitgegenständliche Maßnahme das Grundrecht auf Arbeit betrifft und die Teilnahme an Taxiausschreibungen beeinflusst, weshalb ihre Umsetzung zu irreversiblen Schäden führen könnte.

Aus den genannten Gründen wurde einstimmig am 17.10.2024 beschlossen, die Vollstreckung der rechtswidrigen Maßnahme gemäß Artikel 27 des Gesetzes Nr. 2577 ohne Sicherheitsleistung auszusetzen, da ihre Umsetzung zu schwerwiegenden, nur schwer wiedergutzumachenden Schäden führen könnte. Gegen diese Entscheidung kann innerhalb von 7 Tagen nach Zustellung beim Regionalverwaltungsgericht Istanbul Beschwerde eingelegt werden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Martı Martı TAG