Griechische Presse: Ankara sagt Besuche in Athen ab
Es wird behauptet, dass der für heute geplante Besuch des türkischen Innenministers Ali Yerlikaya in der griechischen Hauptstadt Athen von türkischer Seite abgesagt wurde.
Dem Bericht von Yiannis Souliotis in der griechischen Zeitung Kathimerini zufolge wurde erwartet, dass Yerlikaya heute einen eintägigen Besuch in Athen abstatten würde.
Yerlikaya sollte dort mit dem griechischen Minister für Bürgerschutz Michalis Chrisochoidis, dem Minister für maritime Angelegenheiten Christos Stylianides und dem Migrationsminister Nikos Panagiotopoulos zu einem Mittagessen zusammenkommen.
Die Hauptthemen des Treffens sollten Migrations- und Sicherheitsfragen sein.
'TÜRKEI HAT INFORMIERT'
Dem Bericht zufolge informierte die Türkei Griechenland am Montagmittag, dem 29. Juli, über die Absage des Besuchs. Ein Grund für die Absage wurde nicht genannt.
Die von der Zeitung zitierten Quellen bringen die Entwicklung seitens Griechenlands mit den in den letzten Tagen gestiegenen Spannungen zwischen Athen und Ankara in Verbindung.
Unterdessen ist auch unklar, ob die für den Sommer erwarteten Gespräche zwischen den Küstenwachen der Türkei und Griechenlands stattfinden werden.
WAS WAR PASSIERT?
In Berichten der griechischen Presse in der vergangenen Woche wurde behauptet, die Türkei habe 'unter Verletzung griechischer Hoheitsgewässer Kriegsschiffe in der Region stationiert'.
Zeitungen und Nachrichtenportale wie Kathimerini, Efimerida ton Sintakton, News247, Newsit und ERT bezeichneten die Ereignisse in der Ägäis als 'Minikrise' und werteten das Verhalten der Türkei als 'Provokation'.
Der griechischen Presse zufolge wurde die neue Spannung in der Ägäis durch Arbeiten des unter italienischer Flagge fahrenden Schiffes 'Ievoli Relume' zwischen Zypern und Kreta ausgelöst. Das Schiff führte Untersuchungen für die geplante Verlegung eines Unterseekabels zur Stromverbindung zwischen den beiden Inseln durch.
Berichten zufolge erklärte die Türkei, dass sich das Einsatzgebiet des Schiffes innerhalb ihres eigenen Festlandsockels befinde, und entsandte fünf Kriegsschiffe in die Region.
Die Präsenz der türkischen Marine, bestehend aus zwei Fregatten, einer Korvette und zwei Schnellbooten, stieß in Griechenland auf Kritik.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Verletzungsstatus von Osimhen, Lemina und Singo bei Galatasaray bekannt gegeben
Achtung beim Online-Verkauf: Steuerüberwachung ausgeweitet
VAR für das Derby Fenerbahçe gegen Beşiktaş steht fest!
Brücken und Autobahnen werden privatisiert: 15. Juli- und FSM-Brücke ebenfalls auf der Liste
Peugeot-Preisliste für September 2026 steht fest
Regeln im Schengen-Raum ändern sich
Neue Details zur 'Panel'-Operation gegen Anwälte bekannt geworden
Detail zur Gökçek-Ära bei der ABB-Untersuchung
Erste Stellungnahme von Osimhen nach Verletzung im Başakşehir-Spiel
Özlem Şanver: „Er sagte, es wird alles gut, ich habe ihm geglaubt – soll ich etwa Schläge bekommen, nur weil ich mich nicht getrennt habe?“