Großer Betrug im Dreieck Düsseldorf-Dubai-Istanbul
Die in Deutschland lebende Geschäftsfrau Bettina Christel Setareh wurde von den türkischen Staatsbürgern Ferdi Ş. und dessen Vater Orhan Ş., die sie in Düsseldorf kennengelernt hatte, um insgesamt 70 Millionen TL betrogen. Das Vater-Sohn-Gespann gewann das Vertrauen von Setareh, indem sie behaupteten, Luxusfahrzeuge in Deutschland zu kaufen, um diese in der Türkei und in Dubai zu verkaufen, und zudem bedeutende Immobilieninvestitionen zu tätigen; bei einer finanziellen Beteiligung an diesen Projekten versprachen sie ihr eine Rendite von fast 40 Prozent. Nach einiger Zeit flog der Schwindel auf. Die deutsche Geschäftsfrau, die den Betrug aufdeckte, reiste nach Istanbul und erstattete Strafanzeige gegen die Verdächtigen, die ihr 2 Millionen Euro abgenommen hatten. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.
Die 60-jährige deutsche Geschäftsfrau Bettina Christel Setareh lernte im Jahr 2021 in Düsseldorf Ferdi Ş. und dessen Vater Orhan Ş. kennen. Im Laufe der Zeit gewannen Vater und Sohn das Vertrauen der Geschäftsfrau. Später behauptete der Verdächtige Ferdi Ş., dass sie Luxusfahrzeuge in Deutschland kaufen, um diese in der Türkei und in Dubai zu verkaufen, und zudem bedeutende Immobilieninvestitionen in der Türkei tätigen würden. Er stellte Bettina Christel Setareh eine Rendite von etwa 40 Prozent in Aussicht, sollte sie sich an diesen Investitionen beteiligen.
2 MILLIONEN EURO ÜBERWIESEN
Die überzeugte Bettina Christel Setareh überwies in den Jahren 2022 und 2023 auf Anweisung des Verdächtigen Ferdi Ş. insgesamt 2 Millionen Euro an das Bankkonto seines Vaters, des Verdächtigen Orhan Ş.; dabei handelte es sich um 600.000 Euro in bar sowie 1,4 Millionen Euro, die in Teilbeträgen über Bankwege transferiert wurden.
Als Bettina Christel Setareh mit der Zeit ihr Geld zurückforderte, erhielt sie von den Verdächtigen, die in die Türkei zurückgekehrt waren, die Antwort, ihr Geld sei sicher. Da sie ihr Geld nicht zurückerhalten konnte und die angeforderten Unterlagen nicht bei ihr eintrafen, reiste Bettina Christel Setareh in die Türkei. Nach eigenen Recherchen erkannte sie, dass die Verdächtigen Ferdi und Orhan Ş. sie hingehalten und betrogen hatten. Bettina S. begab sich zur Generalstaatsanwaltschaft Istanbul und reichte Beschwerde gegen die Verdächtigen ein.
MIT GEFÄLSCHTEN BELEGEN GETÄUSCHT
In der über ihren Anwalt eingereichten Klageschrift gab Bettina Christel Setareh an, dass sie nach einer gewissen Zeit ihr Geld zurückgefordert habe. Ferdi Ş. habe ihr versichert, dass das gesamte Geld sicher sei und in Istanbul eine Investition in Höhe von 3 Millionen Euro getätigt worden sei; die Unterlagen befänden sich an einer anderen Adresse.
Sie betonte, dass sie nach der Türkei gereist sei, als sie merkte, dass der Mann sie hinhielt, obwohl sie beharrlich auf die Einsicht der Dokumente bestand. Nach ihren Nachforschungen habe sie erfahren, dass die Unterlagen gefälscht seien und die Personen auch andere Menschen mit denselben Versprechungen betrogen hätten. Bettina Christel Setareh erklärte, dass sie Anzeige gegen die Personen erstattet habe, die sie mit gefälschten Bankbelegen betrogen hatten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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