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Haftstrafe für den bekannten Schauspieler Cem Yiğit Üzümoğlu im Ermittlungsverfahren wegen „Boykottaufrufs“ gefordert!

Die Ermittlungen gegen 21 Personen, darunter der Schauspieler Cem Yiğit Üzümoğlu, die über soziale Medien zu einem Boykott aufgerufen hatten, wurden abgeschlossen. In der erstellten Anklageschrift wird für alle 21 Personen, einschließlich Üzümoğlu, eine Freiheitsstrafe von bis zu 7 Jahren und 6 Monaten gefordert.

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Haftstrafe für den bekannten Schauspieler Cem Yiğit Üzümoğlu im Ermittlungsverfahren wegen „Boykottaufrufs“ gefordert!

Nach der Verhaftung des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, war ein Ermittlungsverfahren gegen 21 Personen eingeleitet worden, die den am 2. April in den sozialen Medien gestarteten Boykottaufruf unterstützt hatten, darunter auch der Schauspieler Cem Yiğit Üzümoğlu.

Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wurden abgeschlossen. In der erstellten Anklageschrift wird für 21 Personen, einschließlich Üzümoğlu, eine Freiheitsstrafe von bis zu 7 Jahren und 6 Monaten gefordert.

In der Anklageschrift wird dargelegt, dass die besagten 21 Personen in den sozialen Medien dazu aufgerufen hätten, sämtliche kommerziellen Aktivitäten im ganzen Land als Reaktion auf die laufenden Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul und einige Bezirksverwaltungen einzustellen. Es wurde erklärt, dass diese Aufrufe darauf abzielten, die Öffentlichkeit aufgrund sozialer Klassen gegeneinander aufzuhetzen, was den gemeinsamen Werten der Gesellschaft widerspreche, Hass und Spaltung schüre und gleichzeitig eine klare und unmittelbare Bedrohung für die öffentliche Ordnung darstelle.

„ICH FINDE HERAUS, WO DAS SET VON TEŞKILAT IST, SOLLEN WIR ES STÜRMEN?“

In der Anklageschrift wurden auch die Untersuchungen am Mobiltelefon von Cem Yiğit Üzümoğlu berücksichtigt. Es wurde festgehalten, dass der Schauspieler in einer Nachrichtengruppe namens „Oyuncular sendikası“ (Schauspielergewerkschaft), in der sich zahlreiche Personen befanden, Nachrichten wie „Ich finde heraus, wo das Set von Teşkilat ist, sollen wir es stürmen?“, „Lass uns das Set stoppen“, „Ich habe heute ihre Standorte erfahren, um das Set zu stürmen“ verschickt habe. Die Information, dass diese Nachrichten nach der Entlassung eines Schauspielers, der in der auf TRT ausgestrahlten Serie Teşkilat mitwirkte, gesendet wurden, ist ebenfalls Teil der Akte. Es wurde angegeben, dass diese Inhalte spalterisch seien und Hass schürten.

In der Anklageschrift wurde zudem argumentiert, dass die Verdächtigen mit ihren Aufrufen darauf abgezielt hätten, den Konsum im ganzen Land zu stoppen, Unternehmen zur Schließung zu bewegen und das Wirtschaftsleben zu lähmen, und dass sie aus politischen und sozialen Gründen sowie aus Hass gehandelt hätten. Es wurde betont, dass diese Handlungen darauf abzielten, wirtschaftliche Aktivitäten bewusst zu behindern.

HAFTSTRAFE VON BIS ZU 7 JAHREN UND 6 MONATEN GEFORDERT

In der Anklageschrift wurden gegen Cem Yiğit Üzümoğlu sowie Aslı Yirsutimur, Bekir Aslan, Berna Güneri Kutlu, Burçin Erol, Buse Vatansever, Ceren Örnek, Damla Kırali, Deniz Bulutsuz, Mehmet Erdem Cevahirefendioğlu, Muhammet Enes Özel, Ömer Çiftçi, Seren Aydın, Sertaç Doğanay, Seyda Murat Germen, Şenay Ağgez, Tunahan Mert Topuz, Uğur Yangın, Yeliz Ağdemir, Zeynep Ocak und Zeynep Sena Altan die Vorwürfe der „Verhinderung der Ausübung einer normalen wirtschaftlichen Tätigkeit durch Diskriminierung zwischen Personen“ sowie der „öffentlichen Anstiftung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit durch Presse und Medien“ erhoben. Für jeden der Verdächtigen wurde eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten bis zu 7 Jahren und 6 Monaten gefordert.


Nachrichtenquelle: İHA

Cem Yiğit Üzümoğlu Boykottaufruf