Haftstrafe für Rıza Kocaoğlu und Halit Ergenç gefordert
Die Ermittlungen gegen Rıza Kocaoğlu und Halit Ergenç, die im Zusammenhang mit den Gezi-Park-Protesten als Zeugen ausgesagt hatten, sind abgeschlossen. Es wurde eine Haftstrafe von bis zu 4 Jahren für die beiden Beschuldigten gefordert.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde gegen die Schauspieler Halit Ergenç und Rıza Kocaoğlu, die an den Gezi-Park-Protesten teilgenommen hatten und bei der Agentur von Barım unter Vertrag standen, ein Verfahren wegen des Vorwurfs der "Falschaussage" eingeleitet. Einer der Gründe für die Einleitung der Ermittlungen war, dass Halit Ergenç und Rıza Kocaoğlu trotz ihrer Kontakte zu Mehmet Ali Alabora während der Ereignisse und trotz vorliegender Aufnahmen, die sie gemeinsam bei den Protesten zeigten, eine Verbindung zwischen ihnen bestritten hatten.
HAFTSTRAFE VON BIS ZU 4 JAHREN GEFORDERT
Als Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen wurde eine Anklageschrift erstellt, in der eine Haftstrafe für Halit Ergenç und Rıza Kocaoğlu wegen des Vorwurfs der "Falschaussage" gefordert wird.
In der Anklageschrift wird dargelegt, dass die Zeugenaussagen von Ergenç und Kocaoğlu im Fall von Ayşe Barım als "Beihilfe zum Versuch, die Regierung der Republik Türkei zu stürzen oder an der Ausübung ihrer Tätigkeit zu hindern" gewertet wurden, ein Straftatbestand, der eine Freiheitsstrafe von mehr als 3 Jahren vorsieht. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass die Voraussetzungen für den Straftatbestand der "Falschaussage" erfüllt seien, weshalb der Staatsanwalt eine Haftstrafe von 2 bis 4 Jahren für Ergenç und Kocaoğlu forderte. Die Anklageschrift wurde an das 24. Strafgericht erster Instanz übermittelt.
Nachrichtenquelle: AA
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