Hakan Fidan telefonierte mit seinem US-Amtskollegen
Außenminister Hakan Fidan hat mit dem US-Außenminister Antony Blinken telefoniert. Während des Gesprächs wurde die Entschlossenheit bei den Operationen im Irak und in Syrien betont.
Nach dem versuchten Bombenanschlag auf das Innenministerium in Ankara dauern die Operationen gegen Terrorziele an. Die Terrorziele in Syrien und im Irak werden nach und nach zerstört.
Während die Operationen in der Region fortgesetzt werden, fand ein kritisches Gespräch zwischen der Türkei und den USA statt. Außenminister Hakan Fidan telefonierte mit dem US-Außenminister Antony Blinken.
"HÖREN SIE AUF, MIT DER YPG ZUSAMMENZUARBEITEN"
Das Außenministerium erklärte zu dem Thema: "Minister Fidan hat seinen Gesprächspartner Blinken mit Nachdruck darauf aufmerksam gemacht, dass die USA die Zusammenarbeit mit der Terrororganisation YPG beenden müssen."
'OPERATIONEN WERDEN FORTGESETZT'
Minister Fidan betonte, dass die Türkei ihre Anti-Terror-Operationen im Irak und in Syrien entschlossen fortsetzen werde.
BETONUNG DES 'DEESKALATIONSMECHANISMUS'
Unter Hinweis auf den Deeskalationsmechanismus erklärte das Ministerium: "Es wurde vereinbart, den Deeskalationsmechanismus so effektiv zu gestalten, dass er unseren Kampf gegen den Terrorismus nicht behindert."
MINISTERIUM: EINE SİHA VERLOREN
Das Außenministerium gab folgende Erklärung zum Verlust der SİHA ab:
"Nach dem Terroranschlag vom 1. Oktober 2023 wurden im Einklang mit unseren Rechten auf Selbstverteidigung umfassende Operationen unserer Streitkräfte und unseres Geheimdienstes gegen PKK/YPG-Terrorziele im Irak und in Syrien eingeleitet.
In diesem Rahmen wurden gestern (5. Oktober) zahlreiche Ziele der separatistischen Terrororganisation zerstört, insbesondere in den Regionen Tel Rifaat, Dschasira und Derik im Norden Syriens.
Während der Operation ging eine SİHA aufgrund unterschiedlicher technischer Bewertungen im mit Drittparteien betriebenen Deeskalationsmechanismus verloren. Es werden notwendige Maßnahmen ergriffen, um den Deeskalationsmechanismus mit den betroffenen Parteien effektiver zu gestalten.
Der Vorfall hat die Durchführung der laufenden Operation und das Treffen der identifizierten Ziele in keiner Weise beeinträchtigt.
Wie bereits im Irak werden auch in Syrien alle Fähigkeiten und Einnahmequellen der Terrororganisation systematisch weiter zerstört."
SİHA-ERKLÄRUNG VOM PENTAGON
Der Washington-Korrespondent von CNN Türk, Yunus Paksoy, übermittelte die Erklärung des Pentagons.
Der Sprecher des Pentagons sagte zur Operation der Türkei: 'Wir werden die Kommunikationswege offen halten. Die USA stehen an der Seite unseres NATO-Verbündeten Türkei im Kampf gegen die Terrororganisation PKK. Wir werden den Kampf der Türkei gegen die PKK nicht infrage stellen.'
Paksoy äußerte sich wie folgt zum weiteren Inhalt der Erklärung:
"Das Pentagon erklärte den Vorfall zusammenfassend wie folgt: Die türkische SİHA kam bis auf 1 Kilometer an US-Soldaten heran, während diese sich in ihren Bunkern befanden, flog in einem von den USA zur Sperrzone erklärten Gebiet und näherte sich dann bis auf 500 Meter; als sie so nah herankam, wurde sie um 11:40 Uhr Ortszeit abgeschossen. Diese Entscheidung zum Abschuss wurde als Selbstverteidigung getroffen. Die Türken haben nicht absichtlich gehandelt, es war ein bedauerlicher Vorfall. Die Türkei ist ein wichtiger NATO-Verbündeter."
Nachrichtenquelle: 12punto
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