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Halil Konakçı verliert Klage gegen Ümit Özdağ

Halil Konakçı, bekannt für seine provokativen Beiträge in den sozialen Medien, hat die von ihm gegen den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, eingereichte Klage auf symbolischen Schadensersatz verloren. Dies gab die stellvertretende Vorsitzende der Zafer-Partei, Rechtsanwältin Sevdagül Tunçer, über soziale Medien bekannt.

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Halil Konakçı verliert Klage gegen Ümit Özdağ

Der für seine provokativen Äußerungen in den sozialen Medien bekannte Halil Konakçı hat die Klage verloren, die er gegen den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, eingereicht hatte.

GERICHTSVERHANDLUNG FAND HEUTE STATT

Die stellvertretende Vorsitzende der Zafer-Partei, Rechtsanwältin Sevdagül Tunçer, erklärte dazu auf ihrem X-Account: „Der Social-Media-Phänomen Halil Konakçı hat die von ihm wegen dieses Tweets unseres Parteivorsitzenden eingereichte Klage auf immateriellen Schadensersatz in der heutigen Verhandlung verloren. Ich möchte dies der Öffentlichkeit zur Kenntnis bringen.“

WAS WAR PASSIERT?

Halil Konakçı hatte in einem Beitrag in den sozialen Medien behauptet: „Die Mehrheit in Hatay ist arabisch. Wir haben dort kurdische und arabische Brüder. Das ist immer noch so. Das war damals auch so. Bis 1938 stand es unter französischer Besatzung. Es gab Diskussionen darüber, ob es innerhalb oder außerhalb der Grenzen bleiben sollte. Das Verbot des Gebetsrufs kam 1932. Die Franzosen haben den Gebetsruf in den muslimischen Dörfern und Moscheen in Hatay nicht verboten. Auch im von den Franzosen besetzten Zentrum von Hatay und in den Dörfern wurde der Gebetsruf bis 1938 als ‚Allahu Akbar‘ ausgerufen. Als Hatay 1938 dem türkischen Staatsgebiet angeschlossen wurde, war das Erste, was getan wurde, das Verbot des Gebetsrufs. Sie haben also auf diesem Boden eine Unterdrückung ausgeübt, die selbst die Franzosen nicht vollzogen haben.“

Ümit Özdağ hatte daraufhin auf Konakçıs Beitrag reagiert und gesagt: „Er behauptet, die Mehrheit des durch ein Referendum als türkisch bestätigten Hatay sei arabisch, und unterstützt damit Behauptungen, die selbst das Baath-Regime zurückgezogen hat. Er sagt, es wäre besser gewesen, wenn Hatay bei den Franzosen geblieben wäre, damit der Gebetsruf auf Arabisch hätte gelesen werden können. Erzähl das mal den Algeriern. Und dieser Mann, der dem türkischen Staat und der Nation feindlich gegenübersteht und behauptet, der Prophet Mohammed werde die Jungfrau Maria heiraten, wird von 5 Polizeibeamten geschützt. Dabei hätte er es verdient, vor einem Unabhängigkeitsgericht angeklagt zu werden.“

Halil Konakçı hatte daraufhin eine Klage auf symbolischen Schadensersatz gegen Özdağ eingereicht.


Nachrichtenquelle: 12punto

Prozess Sevdagül Tunçer Schadensersatz Ümit Özdağ