Haluk Hepkon: 'Die Grenzen ihrer sogenannten Entspannung sind genau hier erreicht'
Haluk Hepkon, Inhaber des Kırmızı Kedi Verlags, äußerte sich zu der Entscheidung, die Bücher seines Verlags auf der Buchmesse in Erzurum von den Ständen zu verbannen.
Nachdem die Stadtverwaltung von Erzurum auf der 6. Buchmesse in Ostanatolien (Erzurum) das Auslegen einiger Bücher des Kırmızı Kedi Verlags mit der Begründung verboten hatte, diese enthielten politische Inhalte, meldete sich Verlagsinhaber Haluk Hepkon zu Wort.
Hepkon kritisierte den Vorfall in einem Beitrag in den sozialen Medien mit folgenden Worten:
Den Namen des Bürgermeisters von Erzurum hatten wir bereits früher gehört, als er den Steinwurf-Angriff auf die Wahlkampfveranstaltung von Ekrem İmamoğlu verteidigte.
Nun soll auch das Zusammentreffen von Kırmızı Kedi-Autoren und ihren Büchern mit den Lesern verhindert werden.
Die Grenzen ihrer "Entspannung" sind genau hier erreicht.
Heute verhindern sie, dass die Bücher die Leser erreichen, morgen würden sie, wenn sie könnten, auch deren Veröffentlichung verbieten.
Die Unterstützung unserer Leser und Autoren gibt uns Kraft.
Es ist nicht nur Kırmızı Kedi, das verboten werden soll. Wir protestieren gegen diese Tyrannei und diese bücherfeindliche Engstirnigkeit..."
Nachrichtenquelle: 12punto
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