Hinrichtung mitten auf der Straße in Istanbul-Kağıthane: Aufnahmen zeigen den Moment, als Burak Tunçel mit 40 Schüssen niedergestreckt wurde
In Istanbul-Kağıthane sind neue Überwachungskameraaufnahmen des Angriffs aufgetaucht, bei dem Burak Tunçel mit automatischen Waffen getötet wurde. Die Momente, in denen Tunçel erwartungsgemäß in sein Fahrzeug stieg und daraufhin unter Dauerfeuer genommen wurde, sind sekündlich festgehalten.
Neue Aufnahmen des bewaffneten Angriffs vom 15. Januar im Istanbuler Stadtteil Kağıthane, bei dem Burak Tunçel ums Leben kam, sind aufgetaucht. Die Aufzeichnungen der Überwachungskamera zeigen, wie die Angreifer Tunçel minutenlang beobachteten und den Angriff in dem Moment ausführten, als er in sein Fahrzeug stieg.
VERFOLGUNG VOR EINEM SUPERMARKT
Die Kameraaufnahmen zeigen, wie Burak Tunçel an einem Supermarkt vorbeigeht und auf sein geparktes Auto zuläuft. Dabei wurde festgestellt, dass die Angreifer, die in einem anderen Fahrzeug neben dem weißen Wagen warteten, darauf gewartet hatten, dass Tunçel in das Auto einsteigt.

ANGRIFF IM MOMENT DES EINSTEIGENS
In dem Moment, als Tunçel sich in sein Auto setzte, stiegen die Angreifer aus dem schwarzen Fahrzeug aus und eröffneten mit automatischen Waffen das Feuer. Auf den Bildern ist deutlich zu sehen, wie die Angreifer das Fahrzeug mit Kugeln durchsiebten und umstehende Personen in Panik flohen.
FAST 40 KUGELN TRAFEN DAS OPFER
Der Vorfall ereignete sich in der Fazilet Caddesi im Stadtviertel Hamidiye. Das geparkte Auto wurde von zwei bisher nicht identifizierten Personen mit automatischen Waffen beschossen. Es wurde mitgeteilt, dass Burak Tunçel, der sich im Fahrzeug befand, von etwa 40 Kugeln getroffen wurde und trotz aller medizinischen Bemühungen seinen schweren Verletzungen erlag.

DREI PERSONEN FESTGENOMMEN
Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen nach dem Vorfall wurden drei Verdächtige, die mit den Tätern in Verbindung stehen sollen, bei einer Operation gefasst und festgenommen.
GPS-SENDER AM FAHRZEUG ANGEBRACHT
Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Angreifer einen GPS-Sender (Signalverfolgung) unter dem Fahrzeug von Tunçel angebracht hatten. Die Verdächtigen sollen gegen 03.00 Uhr am Tatort eingetroffen sein, etwa 9 Stunden gewartet haben und in dem Moment zugeschlagen haben, als Tunçel in das Fahrzeug stieg.

FLUCHTFAHRZEUG IN BRAND GESETZT
Es stellte sich heraus, dass die Angreifer, die nach dem Angriff mit ihrem Fahrzeug vom Tatort flohen, das für die Flucht genutzte Auto in Kemerburgaz in Brand setzten.
12 STRAFEINTRÄGE VORHANDEN
Wie bekannt wurde, war Burak Tunçel erst 10 Tage vor dem Mord aus dem Gefängnis entlassen worden. Polizeilichen Unterlagen zufolge lagen gegen ihn Einträge wegen 12 verschiedener Straftaten vor.
Nachrichtenquelle: 12punto
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