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Hieß es, er sei ausschlaggebend für das ‚Nein‘ gewesen: Gökhan Günaydın spricht mit 12punto: Wer das Haar in der Suppe sucht, wird es finden

Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Gökhan Günaydın steht zu seinen Aussagen. Er betonte, dass İmamoğlu, der unterstrich, keine Respektlosigkeit gegenüber der İyi Parti gezeigt zu haben, die Stimmen aller Istanbuler für sich gewinnen wolle.

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Hieß es, er sei ausschlaggebend für das ‚Nein‘ gewesen: Gökhan Günaydın spricht mit 12punto: Wer das Haar in der Suppe sucht, wird es finden

Ercan KÜÇÜK -12punto.com.tr

Die İYİ Parti hat entgegen den Erwartungen das von der CHP unterbreitete Angebot zur „Zusammenarbeit“ abgelehnt. Bei der Abstimmung im Allgemeinen Verwaltungsrat (GİK) wurde das Angebot mehrheitlich abgelehnt. Es wurde behauptet, dass die Aussagen des stellvertretenden CHP-Fraktionsvorsitzenden Gökhan Günaydın, die er während der laufenden Sitzung in einem Fernsehsender getätigt hatte, die Entscheidung beeinflusst hätten. Im Gespräch mit 12Punto sagte Günaydın, es gebe keinen Grund, das Haar in der Suppe zu suchen.

Die İYİ Parti diskutierte das Kooperationsangebot der CHP während ihrer GİK-Sitzung. Bei der geheimen Abstimmung wurde das Angebot mit 35 zu 14 Stimmen abgelehnt. Während die GİK-Sitzung noch lief, wurde behauptet, dass die Äußerungen des stellvertretenden CHP-Fraktionsvorsitzenden Gökhan Günaydın in einem Fernsehsender die Entscheidung der İYİ Parti beeinflusst hätten. Günaydın sagte dazu:

"Wir bereiten uns ohnehin auf 1400 Wahlkreise vor. Wenn die İYİ Parti uns sagt: ‚In diesen 15, 20 oder 200 Wahlkreisen können wir zusammenarbeiten‘, dann werden wir uns zusammensetzen und unsere Arbeit in diese Richtung noch einmal überprüfen."

„Eine 100 Jahre alte politische Partei lässt ihre Arbeit nicht ins Stocken geraten, nur weil eine andere Partei nicht mit uns zusammenarbeiten möchte. Wenn die İYİ Parti dies ablehnt, wird das sowohl an der Basis der İYİ Parti als auch an der Basis der CHP eine Resonanz haben.“

Den Behauptungen zufolge wurden Günaydıns Aussagen von einem der İYİ Parti nahestehenden Twitter-Nutzer geteilt, dem auch die Parteivorsitzende Meral Akşener folgt. Die Erklärung wurde in die GİK-Sitzung eingebracht und in den GİK-Gruppen diskutiert. Akşener soll ebenfalls verärgert über Günaydıns Aussagen gewesen sein.

12punto kontaktierte Gökhan Günaydın und befragte ihn zu diesen Diskussionen. Günaydın betonte, dass er lediglich seine Aussagen aus der Sendung wiederhole, und erklärte, seine Worte seien sehr klar gewesen. Günaydın sagte:

“Die CHP respektiert die Entscheidungen aller anderen politischen Parteien. Sie wird auch alle Entscheidungen der İYİ Parti respektieren. Wenn eine positive Entscheidung vom GİK kommt, wird auf der Basis der Wahlkreise an einer Zusammenarbeit gearbeitet. Wenn keine positive Entscheidung vom GİK der İYİ Parti kommt, dann ist die CHP eine 100 Jahre alte Partei; natürlich wird sie ihren eigenen Weg gehen. Was hätte ich stattdessen sagen sollen?

Hätte ich sagen sollen: ‚Wenn die İYİ Parti uns bei der Zusammenarbeit nicht wohlgesonnen ist, dann sterben wir‘? Ich wiederhole, was ich an jenem Tag gesagt habe. Es bewegt sich im Rahmen politischer Höflichkeit. Es wurde kein einziges respektloses Wort gegenüber der İYİ Parti verwendet. Ich habe zum Ausdruck gebracht, dass wir bei einem ‚Ja‘ zur Zusammenarbeit zusammenarbeiten werden und bei einem ‚Nein‘ unsere Arbeit entsprechend anpassen werden. Etwas anderes kann man meiner Meinung nach nicht sagen. Das sind so klare Worte, die dem normalen Lauf der Dinge entsprechen. Aber wenn man das Haar in der Suppe suchen will, dann findet man es eben.”

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hatte betont, dass das ‚Istanbul-Bündnis‘ in Istanbul an der Basis entstanden sei. Auf unsere Erinnerung daran, dass die İYİ Parti heute nicht mehr Teil des Bündnisses ist, das İmamoğlu 2019 zum Wahlsieg verhalf, sagte Günaydın:

“In Istanbul ist Ekrem İmamoğlu unser Bürgermeister. Ekrem İmamoğlu wird die Stimmen aller 16 Millionen unserer Bürger in Istanbul, die wahlberechtigt sind, für sich gewinnen wollen. Genau wie 2019. Nennen Sie es, wie Sie wollen. Er wird die Stimmen aller für sich gewinnen wollen. Er wird nehmen, was er bekommen kann.”


Nachrichtenquelle: Ercan Küçük

Gökhan Günaydın GİK Meral Akşener CHP