İGDAŞ zieht gegen die Erdgas-Preissenkungsentscheidung der EPDK vor Gericht
Die İGDAŞ, ein Unternehmen der Stadtverwaltung Istanbul, hat rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der Energiemarktregulierungsbehörde (EPDK) eingeleitet, die Erdgaspreise um 12,3 Prozent zu senken.
Die İGDAŞ, das für die Erdgasverteilung zuständige Unternehmen der Stadtverwaltung Istanbul, hat die Entscheidung der Energiemarktregulierungsbehörde (EPDK) zur Senkung der Erdgaspreise in Istanbul um 12,13 Prozent vor Gericht gebracht.
Die EPDK hatte Ende 2022 die Systemnutzungsentgelte für alle Regionen festgelegt und dabei das Systemnutzungsentgelt der İGDAŞ um 56,8 Prozent gesenkt.
Infolge dieser Entscheidung wurden die Erdgaspreise in Istanbul mit Wirkung zum 1. Januar 2023 um 12,13 Prozent gesenkt.
Dies entsprach bei einer Berechnung auf Basis von 5,7 Millionen Abonnenten einem Betrag von 7,7 Milliarden Lira.
ARBEITSKOSTEN ALS BEGRÜNDUNG ANGEFÜHRT
In der Klageschrift der İGDAŞ wurden die Arbeitskosten, die bei der Berechnung der Systemnutzungsentgelte eine Rolle spielen, als Begründung angeführt und darauf hingewiesen, dass die eigenen Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert seien.
Es wurde argumentiert, dass es nicht angemessen sei, „die Personalkosten durch einen Vergleich mit anderen Erdgasverteilungsunternehmen zu bestimmen“.
In der Verteidigungsschrift der EPDK wurde hingegen festgehalten, dass eine Erhöhung des Tarifs unter Verweis auf die Gewerkschaftsmitgliedschaft der İGDAŞ-Mitarbeiter oder die Bestimmungen in Tarifverträgen rechtlich nicht zulässig sei.
Es wurde erklärt, dass aufgrund der hohen Anzahl an Abonnenten, die İGDAŞ betreut, jede erdenkliche Erleichterung gewährt werde, um eine Unterbrechung der Versorgungsleistung zu verhindern. Die Entscheidung zur Preissenkung wurde als rechtmäßig bezeichnet.
Nun wird die Entscheidung des Gerichts erwartet.
Nachrichtenquelle: 12punto
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