Er hatte den İmralı-Besuch geleugnet: Brisante Behauptung von Nagehan Alçı zu den widersprüchlichen Aussagen des AKP-Abgeordneten Yayman
Die regierungsnahe Journalistin Nagehan Alçı führt Sicherheitsgründe als Ursache für die widersprüchlichen Aussagen des AKP-Kommissionsmitglieds Hüseyin Yayman an, der zunächst behauptet hatte, nicht nach İmralı gereist zu sein, und später das Treffen mit dem Terroristenführer bestätigte.
Im Rahmen des sogenannten zweiten Öffnungsprozesses für eine Türkei ohne Terror beschloss die im türkischen Parlament (TBMM) eingerichtete Kommission am 21. November, nach İmralı zu reisen, um sich mit Abdullah Öcalan, dem Anführer der Terrororganisation PKK, zu treffen.
Während die Frage, wann und wie der stellvertretende AKP-Vorsitzende Hüseyin Yayman, der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Gülistan Kılıç Koçyiğit, die als Mitglieder der İmralı-Delegation der Kommission fungieren, die Insel besuchen würden, für Spannung sorgte, kam es gestern zu einer Reihe von Entwicklungen.
Die Nachrichtenagentur Mezopotamya meldete, dass die Delegation gestern nach İmralı gereist sei, und Quellen der DEM-Partei bestätigten diese Information gegenüber T24. Der AKP-Abgeordnete Hüseyin Yayman erklärte jedoch gegenüber İlke TV: „Diese Information ist falsch. Ich bin nicht auf die Insel gereist und weiß auch nicht, wer dort war. Die Information hat keinen Wahrheitsgehalt. In den kommenden Tagen wird sich das klären.“
Am Abend gab das Büro des Parlamentspräsidenten in einer schriftlichen Erklärung bekannt, dass die Delegation ein Treffen mit dem Terroristenführer Abdullah Öcalan abgehalten habe. Nach dieser Erklärung bestätigte auch Yayman den Besuch in einem Gespräch mit dem Journalisten İsmail Saymaz mit den Worten: „Wir sind zusammen mit Feti Yıldız und Gülistan Koçyiğit als Kommission zur Insel İmralı gereist und haben das Treffen durchgeführt.“
NAGEHAN ALÇI VERTEIDIGT YAYMAN
Die Journalistin Nagehan Alçı äußerte sich zu den Gründen, warum Yayman zunächst behauptete, nicht gereist zu sein, um das Treffen später zuzugeben. Alçı teilte in den sozialen Medien folgende Einschätzung:
„Hüseyin Yayman ist einer der Namen, die seit Jahren an der Lösung der kurdischen Frage arbeiten und mit dem Thema am besten vertraut sind. Er ist ein Demokrat. Aufgrund seiner gestrigen Aussage wird ihm Unrecht getan. Dabei gibt es einen Aspekt, der übersehen wird… Bevor der Besuch stattfand, erhielt İlke TV einen Hinweis und begann mit der Berichterstattung. In diesem Moment riefen sie Yayman an. Bei solchen Besuchen ist die Sicherheit von größter Bedeutung. Es handelt sich um einen Besuch, der unter Geheimhaltung und Sicherheit stattfinden muss. Eine vorzeitige Ankündigung könnte das Vorhaben gefährden. Soweit ich das verstehe, hat Yayman den Besuch zu diesem Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen nicht bestätigt. Ich denke, Yaymans eigentlicher Fehler war es, das Telefon überhaupt abgenommen zu haben. Hätte er nicht abgehoben, gäbe es diese Diskussion jetzt nicht.“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Verletzungsstatus von Osimhen, Lemina und Singo bei Galatasaray bekannt gegeben
Achtung beim Online-Verkauf: Steuerüberwachung ausgeweitet
VAR für das Derby Fenerbahçe gegen Beşiktaş steht fest!
Brücken und Autobahnen werden privatisiert: 15. Juli- und FSM-Brücke ebenfalls auf der Liste
Peugeot-Preisliste für September 2026 steht fest
Neue Details zur 'Panel'-Operation gegen Anwälte bekannt geworden
Regeln im Schengen-Raum ändern sich
Detail zur Gökçek-Ära bei der ABB-Untersuchung
Erste Stellungnahme von Osimhen nach Verletzung im Başakşehir-Spiel
Özlem Şanver: „Er sagte, es wird alles gut, ich habe ihm geglaubt – soll ich etwa Schläge bekommen, nur weil ich mich nicht getrennt habe?“