Inhalt der Freitags-Predigt des Diyanet zur „Rahmengesetz“-Agenda bekannt: Unsere Zukunft hängt von unserer Brüderlichkeit ab
In der vom Präsidium für Religiöse Angelegenheiten (Diyanet) veröffentlichten Predigt heißt es: „In einer Zeit, in der sich Kriege auf verschiedene Regionen ausbreiten, Blut und Tränen die islamische Welt beherrschen und unser Land in einen Feuerkreis gezogen werden soll, hängt unsere Zukunft von unserer Brüderlichkeit ab.“
In der Predigt, in der auf Suren zum Thema Brüderlichkeit und Einheit verwiesen wurde, hieß es: „Was uns heute obliegt, ist es, mit Besonnenheit gegen Zwietracht und mit dem Bewusstsein der Einheit gegen Spaltung zu handeln und einander zu schützen und zu umsorgen.
Sich von allem fernzuhalten, was unsere Brüderlichkeit beschädigen könnte, und die Last des anderen zu erleichtern.
Sich um unsere nationalen und spirituellen Werte zu versammeln; nicht zu vergessen, dass im Zusammenhalt Barmherzigkeit und in der Spaltung Leid liegt“, so die Worte.
Der vollständige Wortlaut der vom Präsidium für Religiöse Angelegenheiten veröffentlichten Freitags-Predigt zum Thema „Brüderlichkeit“ lautet wie folgt:
„Verehrte Muslime!
Das grundlegende Ziel unserer erhabenen Religion, des Islam, ist es, das Wohlergehen und Glück der Menschheit sowohl in dieser Welt als auch im ewigen Jenseits zu sichern. Der Weg, dieses Wohlergehen und Glück zu sichern, führt über die Brüderlichkeit und die Stärkung der Liebe und Zuneigung untereinander. So hat unser Prophet, der Gesandte der Barmherzigkeit (s.a.s.), das gegenseitige Lieben als eine Voraussetzung des Glaubens bezeichnet.
Werte Gläubige!
In einer Zeit, in der sich Kriege auf verschiedene Regionen ausbreiten, Blut und Tränen die islamische Welt beherrschen und unser Land in einen Feuerkreis gezogen werden soll, hängt unsere Zukunft von unserer Brüderlichkeit ab. In unserem paradiesischen Vaterland, das uns unsere Vorfahren unter Opferung ihres Lebens anvertraut haben, werden uns unsere Freuden, unsere Sorgen, unsere Gebete und unsere Unterschiede, die wir als Reichtum betrachten, zu einem einzigen Körper machen.
Kostbare Muslime!
Wie in der Vergangenheit wird es auch heute Menschen geben, die es auf unsere Brüderlichkeit abgesehen haben, die unsere Zuneigung zerstören und uns gegeneinander aufhetzen wollen. Vergessen wir nicht: Solange wir nicht in Nachlässigkeit verfallen, werden die Ambitionen unserer Feinde scheitern, da wir die Hoffnung nicht nur der Muslime, sondern aller unterdrückten Menschen sind. Wenn wir gemäß dem Befehl des Allmächtigen Gottes: ‚Haltet alle fest am Seil Gottes und spaltet euch nicht‘, an unserer Religion und unseren Heiligtümern festhalten, wird uns das Feuer der Zwietracht und Verderbtheit nicht berühren können. Wenn wir auf den Ruf des Propheten der Barmherzigkeit (s.a.s.) hören: ‚Brecht nicht den Kontakt zueinander ab, kehrt einander nicht den Rücken zu, hegt keinen Groll gegeneinander, seid nicht neidisch aufeinander. O Diener Gottes! Seid Brüder‘, dann werden Spaltung und Trennung in diesem Land keinen Platz finden. Wenn wir gemäß dem göttlichen Befehl handeln: ‚Die Gläubigen sind nur Brüder, so stiftet Frieden zwischen euren Brüdern und fürchtet Gott, damit ihr Barmherzigkeit erfahrt‘, wird niemand die Stabilität unseres Vaterlandes und die Einheit der Umma zerstören können.
Werte Gläubige!
Wir alle wissen: ‚Solange keine Zwietracht in eine Nation eindringt, kann kein Feind sie bezwingen. Solange die Herzen gemeinsam schlagen, kann keine Kanone sie unterwerfen.‘
Was uns heute obliegt, ist es, mit Besonnenheit gegen Zwietracht und mit dem Bewusstsein der Einheit gegen Spaltung zu handeln und einander zu schützen und zu umsorgen. Sich von allem fernzuhalten, was unsere Brüderlichkeit beschädigen könnte, und die Last des anderen zu erleichtern. Sich um unsere nationalen und spirituellen Werte zu versammeln; nicht zu vergessen, dass im Zusammenhalt Barmherzigkeit und in der Spaltung Leid liegt.
Meine lieben Brüder!
Wenn wir an unseren eigenen Glaubens- und Zivilisationswurzeln festhalten und uns wie die Ziegel eines Gebäudes fest miteinander verbinden, wird unsere Zukunft friedlicher sein. Wir beenden unsere Predigt mit der folgenden Warnung unseres erhabenen Herrn: ‚Gehorcht Gott und Seinem Gesandten und streitet nicht untereinander. Sonst werdet ihr schwach und eure Macht und euer Staat gehen verloren. Seid geduldig. Denn Gott ist mit den Geduldigen.‘
Nachrichtenquelle: 12punto
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